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Wohnen

17.10.2017

Neue Bauplätze in Emersacker

Es gibt schon jetzt mehr Bewerber als Grundstücke. Ein Gemeinderat fordert, sich auch um Wohnungen zu kümmern

Neuer Wohnraum in Emersacker: Im Baugebiet Johannisfeld entstehen im Abschnitt III ungefähr ein Dutzend Bauplätze, wobei einen Teil davon der Eigentümer bekommt. Nachdem der Pachtvertrag auf dem Gebiet rechtswirksam gekündigt worden ist und bereits ein genehmigter Bebauungsplan vorliegt, könnten die Erschließungsarbeiten schon im nächsten Frühjahr beginnen. Bürgermeister Michael Müller hat bereits jetzt mehr Baubewerber als Grundstücke zur Verfügung stehen werden, teilte er mit.

Gemeinderat Ralph Behr kritisierte, dass wieder nur eine Klientel bedient werde und kein Wohnraum in Form von Wohnungen entstehe. Müller entgegnete, dass man für so ein Vorhaben einen Investor brauche. Um so ein Projekt zu verwirklichen, eigne sich auch eher ein Grundstück im Mischgebiet im Innenbereich des Ortes statt eine Änderung im bereits genehmigten Bebauungsplan. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, das Baugebiet auszuweisen.

Außerdem genehmigte der Gemeinderat Emersacker den Umbau eines ehemaligen Schreinereigebäudes in der Lauterbrunner Straße. Dort sollen drei kleine Wohneinheiten mit etwa 30 Quadratmetern Wohnfläche entstehen. Das Gebäude soll äußerlich unverändert bleiben.

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In den nächsten zwei Wochen wird der Umbau der Kinderkrippe abgeschlossen sein, erklärte Bürgermeister Müller. Die letzten Möbel seien geliefert worden, der Fliesenleger sei fast fertig und auch die letzten Stahlbauteile seien da. Im alten Krippenbereich soll noch der Schallschutz verbessert werden.

Müller informierte über ein Gespräch mit einem Fachplaner. Der Einbau einer professionellen Küche im Kellergeschoss des Neubaus würde demzufolge etwa 100000 Euro kosten. Zu diesem Preis käme eine Verwirklichung nicht in Frage, sagte Müller. Am Ende der Sitzung schlug der Rathauschef seinen Gemeinderäten vor, sich Gedanken über ein Kunstwerk für den Neubau des Kindergartens zu machen. Vorschweben würde ihm die Skulptur „Mutter und Kind“ von der Emersackerer Künstlerin Angelika Kienberger. Der Preis für das Kunstwerk würde 3500 Euro betragen.

Für den neuen Gemeindetraktor wird eine Montagekiste für Werkzeug und Arbeitsmaterial für 1200 Euro angeschafft. Die Abstimmung erfolgte mit 8:4.

Die Sozialstation erhält wieder einen Zuschuss von 1,50 Euro pro Einwohner.

Bürgermeister Müller berichtete, er habe sich mit einem Verantwortlichen des neuen Eigentümers (Tiefenbacher Stiftung) des ehemaligen VR-Bank-Gebäudes in der Raiffeisenstraße getroffen. Es gebe derzeit für die künftige Nutzung noch kein eindeutiges Konzept. Müller erklärte dazu, dass er gegenüber dem Eigentümer einen Bedarf an kleinen Wohneinheiten signalisiert habe und sich auch die Unterbringung eines Facharztes vorstellen könne. (hes)

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