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Adelsried

11.09.2020

Neue Gruppe: Mehr Platz für die Kinder im Adelsrieder Kindergarten

Der Kindergarten „Am Bächle“ in Adelsried.
Bild: Michaela Krämer

Plus Ab Oktober soll es mehr Platz für die Kinder im Adelsrieder Kindergarten geben. Dazu kommen Neuigkeiten bei der musikalischen Früherziehung.

Der Kindergarten „Am Bächle“ muss um eine fünfte Gruppe erweitert werden. Bereits in der Sitzung vor der Sommerpause hatten die Gemeinderäte in Adelsried den dafür notwendigen Anschaffungen und Maßnahmen zugestimmt, sodass nun, wenn alles nach Plan läuft, Mitte Oktober 15 Kinder zusätzlich betreut werden können. Die Gruppe ist gemischt und setzt sich aus bereits betreuten und neu hinzugekommenen Kindern zusammen.

Umfangreiche Arbeiten im Kindergarten von Adelsried

Die Anforderungen für Brandschutz und Beleuchtung haben zugenommen, erklärte Bürgermeister Sebastian Bernhard. Da die Zeit drängt, habe man für die Umbaumaßnahmen jeweils nur ein Angebot eingeholt. Für die erforderliche Betriebserlaubnis müssen Schreiner- und Metallbauarbeiten sowie Elektro-, Sanitär- wie auch Malerarbeiten durchgeführt werden. Hinzu kommen noch Bodenaufbereitungsmaßnahmen und Ingenieurkosten für die Nutzungsänderung sowie Kosten zur Erstellung des Brandschutzkonzepts.

„Der Boden, der mit Teppich ausgelegt ist, muss erneuert werden, stark verschmutzt ist und auch keinen Brandschutz nachweisen kann“, sagte Bernhard. Insgesamt belaufen sich die Kosten der Umbaumaßnahmen auf rund 26.600 Euro, wobei zu berücksichtigen ist, dass es sich bei den Sanitärarbeiten sowie bei den Bodenaufbereitungsmaßnahmen jeweils noch um so genannte Worst-Case-Angebote handelt. Eine abschließende Begehung und Freigabe durch das Landratsamt ist für Ende September vorgesehen.

Seit 2018 musikalische Früherziehung im Adelsrieder Kinderkarten

Einer musikalischen Früherziehung in der Kindertagesstätte hatte der Gemeinderat für ein weiteres Jahr einstimmig zugestimmt. Seit 2018 wird bereits im Kinderkarten eine musikalische Früherziehung angeboten. Bisher hatte die Gemeinde als Träger die Kosten für das Lehramtspersonal getragen. Diese belaufen sich auf auf 8.064 Euro pro Jahr. Die musikalische Früherziehung wird von den Kindern gut angenommen. „Es ist Bedarf für vier Gruppen da“, so der Bürgermeister.

Eine Kostenbeteiligung der Eltern, wie von Martina Feyrsinger (Grüne) vorgeschlagen, wurde von den Gemeinderäten nicht akzeptiert. Nicht alle Eltern sind finanziell so stark, um sich einen Musikunterricht leisten zu können. Es soll jedoch für alle Kinder möglich sein, ein Musikinstrument zu erlernen, sagte Anton Rittel (FWG). Das war auch der Grund, dass man sich schon in den vergangenen zwei Jahren für die Kostenübernahme von Seiten der Gemeinde entschieden hat. Zweiter Bürgermeister Ludwig Lenzgeiger (CSU) hätte diesen Tagesordnungspunkt gerne in einer der nächsten ILE-Sitzungen zur Debatte gestellt, verwies dabei auf eine einheitliche Vorgehensweise der Kommunen. „Wir sollten die musikalische Früherziehung weiterhin fördern“, ergänzte dritter Bürgermeister Stefan Kramer (FWG). „Wir haben hier qualifizierte Fachleute, die diese Früherziehung durchführen.“

Adelsried: Anfrage zum Erdgas im Baugebiet Wölfle

Für große Verwunderung und Kopfschütteln sorgte die Anfrage von Schwaben Netz GmbH, die fehlenden 40 Meter Erdgashauptleitung im Baugebiet Wölfe ergänzen zu wollen. Zwei Familien hatten bei der Firma angefragt, ob sie Erdgas haben könnten. Dazu müsse jedoch die fertiggestellte Straße noch einmal aufgerissen werden. Herbert Kalkbrenner (FWG) wunderte sich sehr, wie dies überhaupt passieren konnte. „Da fällt mir nichts darauf ein. Jetzt haben wir wieder einen Flickenteppich.“ Die Vermutung liegt nahe, dass die Bewohner damals keinen Bedarf an Gas hatten und deshalb dieses Teilstück unversorgt blieb. Die Mehrheit der Gemeinderäte stimmte zu, dass dieses fragliche Teilstück im Wölfle nachträglich mit Erdgas versorgt wird. Die Kosten übernimmt Schwaben Netz, da sie damit, wie aus ihrem Schreiben hervorgeht, die Wirtschaftlichkeit einhalten könne.

Wer bezahlt für die Biberschäden in Adelsried?

Wer bezahlt für die Biberschäden, fragte Anton Rittel (FWG). Nach einer Bibereuphorie kommt jetzt der Ärger, denn der Schaden, den die Biber verursachen, wird immer größer. Josef Zott (CSU) plädierte dafür, dass der Biberbestand auf ein natürliches Maß reduziert wird.

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