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Horgau

25.05.2019

Neue Hauptstraße in Horgau nimmt Form an

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2 Bilder
Die Bauabeiten für die Erneuerung der Hauptstraße in Horgau laufen. Ende des Jahres soll die Straße fertig sein.
Bild: Marcus Merk

Seit Monaten wird in Horgau gebaut. Nun ist klar: Ende des Jahres soll die neue Straße fertig sein. Außerdem gibt es Anbau-Pläne eines Autohauses. 

Leitgeplagte Anwohner dürfen langsam etwas aufatmen: Die Baumaßnahmen an der Hauptstraße sollen dieses Jahr abgeschlossen werden. In drei Abschnitten wolle man die Hauptstraße endgültig fertig stellen. Der erste Abschnitt reicht von der Schlossstraße bis zum Schwedenweg. Hier sollen die Asphaltierungsarbeiten inklusive der Deckschicht in der ersten Septemberwoche fertig sein.

Mit dem zweiten Abschnitt, Grundschule bis Hotel Platzer, ist der planmäßige Abschluss der Fahrbahnerneuerung Ende November vorgesehen. Der Martinsplatz soll als Letztes fertiggestellt werden. „Die Arbeiten gehen bereits zügig voran“, berichtet Bürgermeister Thomas Hafer. Einschränkungen für die Anwohner wird es bei den Hausanschlüssen für das schnelle Internet nicht geben. Lediglich bei der Zufahrt zum Wertstoffhof könnte eine zeitweise Einschränkung nicht ausgeschlossen werden. „Hier kann es sein, dass er einmal nicht befahren werden kann. Die Bewohner werden jedoch rechtzeitig verständigt.“

Neuer Parkplatz beim Autohaus

Das Autohaus Steppe in Horgauergreut hat in seiner Bauvoranfrage Bedarf nach weiteren Stellplätzen und Raum für Werkstätten und Showroom angemeldet. Gleichzeitig bemüht sich die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG), die ein Grundstück oberhalb des Autohauses von der Gemeinde erworben hatte, um möglichst bald ein Firmengebäude zu errichten. Ein Bauantrag liegt jedoch aktuell noch nicht vor.

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In einer hitzigen Diskussion vertrat der Gemeinderat unterschiedliche Auffassungen für die beiden Vorhaben. Da das Autohaus für seinen Neubau auch eine Tiefgarage für rund 70 Stellplätze vorsieht, müsste der Hang bis zu sieben Meter abgegraben werden. Problematisch sieht der Gemeinderat die für den Bau der FBG nötigen Baustraße, die in gefährliche Nähe der Abgrabung rücken würde. Auch soll sichergestellt werden, dass das Autohaus auf seinem Firmengelände eine Zone für Be- und Entladung seiner Fahrzeuge vorsieht. Hafner hofft, dass mit dem Bau „dann geordnete Zustände herrschen und sich die Situation entspannt.“

Klarheit soll ein Gespräch am „runden Tisch“ mit den beteiligten Firmen, deren Architekten und Gemeindevertretern bringen, um für alle Betroffenen eine machbare Lösung zu finden.

Zuschüsse für Vereine

Vereinsarbeit kostet Geld. Allein über die Mitgliedsbeiträge lässt sich ein Verein kaum halten. Besonders im Bereich des Sports, der Musik und des sozialen Engagements sind Zuschüsse unverzichtbar. Angeheizt hatte im April die Freiwillige Feuerwehr Auerbach eine Diskussion, als sie einen Zuschuss für ihre 125-Jahresfeier beantragt hat. Zur Diskussion stand, ob die Gemeinde Horgau künftig eine Satzung (wie im Markt Zusmarshausen vorhanden) einführen will, in der Zuschüsse nach einem Verteilerschlüssel klar deklariert werden, oder ob Zuschüsse weiterhin nach Anträgen der Vereine individuell von Fall zu Fall geregelt werden. Schon damals fühlten sich die Räte durch eine festlegende Satzung eingeschränkt. Davon wollten sie auch heute nicht abrücken. Hafner findet die Zuschussvergabe, wie sie bisher war, durchaus fair. Für die Damentracht und die Restaurierung der Fahne zum Festakt zahlt die Gemeinde keinen Zuschuss. Für das Trauerband jedoch wird sie die Kosten übernehmen. Sollte die Feier für den Veranstalter defizitär verlaufen, so ist die Gemeinde gesprächsbereit.

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