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Bauplanung

24.05.2018

Neue Kita öffnet erst im Jahr 2020

Gemeinderat Diedorf stellt jetzt den Bauantrag. Die Küche wird größer, der Garten kleiner. Zudem kann Hortanbau starten

Es wird noch dauern, bis die Kinder aus dem Übergangskindergarten im Diedorfer Ortsteil Oggenhof in ihr endgültiges Quartier, die neue Kindertagesstätte St. Martinus in Hausen, umziehen können: Mit einer Inbetriebnahme etwa im Februar 2020 rechnet Architekt Bernd Stadelmann inzwischen. Im Diedorfer Gemeinderat hat er jetzt die nächsten Schritte in der Bauplanung erläutert. Die beiden wichtigsten Schritte in den nächsten Wochen seien dabei der Bauantrag sowie der Förderantrag bei der Regierung von Schwaben. Denn erst wenn dieser genehmigt sei, könnte die erste Ausschreibung erfolgen. Die soll möglichst im Herbst erfolgen, Anfang nächsten Jahres könnte der Bau dann beginnen.

Leichte Änderungen am Plan haben sich zudem noch ergeben. So wird die Küche aufgerüstet, weil bereits absehbar ist, dass mittelfristig dort auch selbst gekocht werden soll. Eine Ausgabe, die Gemeinderat Helmut Schalk (WfD) als zu hoch ansieht. Die aber dennoch wirtschaftlich sinnvoll sei, so der Planer. Verändert haben sich auch die Spielflächen im Außenbereich der Kindertagesstätte: Weniger Flächen als zunächst geplant werden befestigt, es soll weniger Spielgeräte geben, und Spielgeräte aus der alten Kita werden mit umziehen.

Bernd Stadelmann nannte nun auch eine Kostenberechnung. Gut 3,8 Millionen Euro wird die Kita wohl kosten, damit liegt der Preis nur um gut ein Prozent höher als bei der Schätzung des Büros im Oktober. Ursprünglich wollte die Marktgemeinde jedoch nur drei Millionen Euro für den Neubau ausgeben. Nach Abzug der staatlichen Förderung muss die Gemeinde noch 1,9 Millionen Euro dafür aufbringen.

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Im Rathaus ist der Förderbescheid für den Anbau des Horts an der Grundschule eingetroffen. 1,1 Millionen Euro werden die beiden neuen Gruppen- und Nebenräume kosten, mehr als die Hälfte (604000 Euro) kommt von staatlicher Seite. Nun sollen die Ausschreibungen erfolgen, denn die Räume sollten noch in diesem Jahr zur Verfügung stehen. Die Verwaltung hatte ursprünglich mit Baukosten von rund 750000 Euro gerechnet. Weil es von staatlicher Seite einen festen Zuschuss pro Quadratmeter gibt, war fast mit einer Kostendeckung gerechnet worden.

Das Gremium hat die zweite Änderung des dortigen Bebauungsplans beschlossen. (jah)

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