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Kommunalwahl

01.10.2019

Neue Wählergruppe nominiert Kandidaten

Anja Völk

„Aktive Bürger für Ustersbach“ will die Demokratie fördern und das Miteinander stärken

Die Gemeinde Ustersbach soll kommunalpolitisch bunter werden. Dazu hat sich die Wählergruppe „Aktive Bürger für Ustersbach“ entschlossen. Rechtzeitig zu den Kommunalwahlen Mitte März stellt sie am Mittwoch, 16. Oktober, um 19.30 Uhr im Hotel Reischenau, Hauptstraße 56, einen Wahlvorschlag auf. Zu dieser Nominierungsversammlung laden sie alle Bürger von Ustersbach und den Gemeindeteilen ein.

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An der Bildung der freien Wählergemeinschaft sind derzeit Anja Völk, Andrea Braun, Angelika Ortner, Daniela Reitmayer und Sandra Maninger beteiligt. Mit der neuen Wählergruppe wollen sie möglichst viele Menschen für die Kommunalpolitik gewinnen und damit einen Gegenpol zur CSU/Bürgerliste bilden.

Bei der letzten Gemeinderatswahl habe es nur diese Liste mit wenigen Bewerbern gegeben, stellt Anja Völk gegenüber unserer Zeitung fest. „Mit der neuen Wählergruppe geben wir den Bürgern die Möglichkeit, sich unabhängig von einer Partei einzubringen und zu engagieren.“ Anliegen sei, die Demokratie zu fördern und das Miteinander zu stärken.

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Bei der Nominierungsversammlung stellt die neue Wählergruppe unter anderem ihre Kandidaten zur Kommunalwahl vor. Dabei stehen die Nominierten auch den Fragen aus dem Publikum Rede und Antwort. Ebenso soll eine Diskussion über die Programmeckpunkte und künftigen Wahlaktivitäten erfolgen.

„Unsere Liste ist unabhängig von einer Partei“, verdeutlicht Anja Völk, die derzeit als Dritte Bürgermeisterin fungiert. „Wir wollen eine nachhaltige und bürgernahe Sachpolitik betreiben, frei von Ideologien, in der der Bürger im Mittelpunkt steht.“

Für neue Gruppen ist es übrigens nicht ganz einfach, für Kommunalwahlen zu kandidieren. Parteien oder Gruppen, die noch nicht im Gemeinderat vertreten sind, müssen neben der Einreichung der Wahlvorschläge auch sogenannte Unterstützungslisten vorlegen. Bei Gemeinderatswahlen in Kommunen wie Ustersbach mit bis zu 2000 Einwohnern sind das 50 Wahlberechtigte, die den Vorschlag der neuen Wählergruppe zusätzlich unterstützen müssen.

Um Bürgermeisterkandidaten müssen sich die Listen in Ustersbach diesmal keine Gedanken machen. Max Stumböck hatte nach 16-jähriger Amtszeit seinen Rücktritt vom Chefsessel des Rathauses zeitlich so gewählt, dass der neue Bürgermeister Willi Reiter auch nach dem Ende der Wahlperiode des aktuellen Gemeinderats im Amt bleibt. Folglich wird am 15. März nur ein neuer Gemeinderat gewählt. Erst 2026 folgt die nächste gemeinsame Wahl von Gemeinderat und Bürgermeister. Anja Völk ist sich sicher, dass ihre neue Wählergruppe von Querschüssen des amtierenden Bürgermeisters verschont bleibe. „Er hat uns zu verstehen gegeben, dass er innerhalb der Gemeinderatswahlen und der Aufstellung der beiden Listen neutral bleiben will und sich zurückhalten möchte, da er selbst nicht zur Wahl steht und sich damit auch nicht als Bürgermeister der CSU/Bürgerliste sieht“, sagt Völk zu unserer Zeitung.

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