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Stadtbergen

06.07.2010

Neuer Dirigent bringt neuen Schwung

Erstmals spielte das Wetter mit: Das Stadtberges Symphonieorchester gab mit seinem neuen Dirigenten Tristan Uth ein sehr erfolgreiches Konzert vor dem Bürgersaal. Fotos: Thomas Hack
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Erstmals spielte das Wetter mit: Das Stadtberges Symphonieorchester gab mit seinem neuen Dirigenten Tristan Uth ein sehr erfolgreiches Konzert vor dem Bürgersaal. Fotos: Thomas Hack

Das Stadtberger Symphonieorchester begeisterte bei seinem erstem Auftritt mit dem neuen Dirigenten Tristan Uth. Und es gab noch eine Premiere. Von Thomas Hack

Mit einem einzigartigen Konzert vor dem Bürgersaal hat das Stadtberger Symphonieorchester gleich zwei Premieren auf einmal präsentiert: einen erstmaligen Auftritt unter freiem Himmel und das grandiose Debüt seines neuen Dirigenten Tristan Uth.

Nach einer kurzen Ansprache des Orchestervorsitzenden Alois Wunder begleitete Theaterregisseur Stefan Schön die Zuhörer mit herzerfrischenden Anekdoten über die jeweiligen Komponisten durch die klassische Symphonienwelt des 19. Jahrhunderts. Den fulminanten Auftakt der Vorstellung machte ein wuchtiger "Slawischer Tanz", bei welchem man den Geschwindigkeitsrausch und den pochenden Rhythmus des Industriezeitalters mit allen Sinnen nachempfinden konnte.

Ganz andere Töne entlockte das Ensemble Brass Couture seinen goldenen Instrumenten bei einer ungewöhnlichen Blechbläserversion von George Bizets Torero-Arie. Ein ergreifender Höhepunkt war der anschließende Auftritt des Violinisten und ehemaligen Konzertmeisters Leonid Rubinov mit einer anmutigen "Meditation" aus der Oper "Thais". Der bunte Melodienzauber erstreckte sich schließlich von Dvorak bis Debussy, von Schubert bis Saint-Saens.

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Beginn mit vier Jahren

Der neue Dirigent des Stadtberger Symphonieorchesters Tristan Uth begann seine Laufbahn bereits mit vier Jahren und hat auch hier am Bürgersaal die Feuertaufe mit dem Taktstock in höchst talentierter Weise bestanden. Mit dem "Florentiner Marsch", einer fröhlichen Spielmannsweise, wurden die überzeugten Zuschauer letztendlich wieder in die laue Sommernacht entlassen. Obgleich Schuberts 7. Symphonie freilich auch an diesem Abend unvollendet blieb, war das Musikerlebnis ein Hörgenuss. Von Thomas Hack

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