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Biberbach

01.12.2020

Neueste Geschichten aus der Geschichte von Biberbach

Der Krieg hatte den Biberbachern ihre Kirchenglocken gekostet. Abt Johannes Ruhland von St. Stephan in Augsburg weihte die von den Bürgern gestifteten neuen Glocken am Kirchweih-Sonntag 1949.
Bild: Sonja Diller (Repro aus Biberbachensis V)

Trotz der vielen Schwierigkeiten aufgrund der Corona-Pandemie ist wieder das Heft "Biberbachensis" entstanden.

Waschechte und fast echte Biberbacher, also Einheimische und Zugezogene, freuen sich jedes Jahr gleichermaßen auf die neuesten Geschichten aus der Geschichte ihres Heimatdorfes. „Biberbachensis“ heißen die Hefte, für die die Mitglieder des Arbeitskreises Kultur und Geschichte ein ganzes Jahr lang recherchieren und schreiben. Die immerhin nun schon fünfte Ausgabe gibt es frisch aus der Druckerpresse ab Samstag, 5. Dezember, zu kaufen.

Wie die Biberbacherinnen am Mythos der Textilstadt mitgearbeitet haben

Über 300 Jahre Glockengeschichte, Neues von den Römern in Biberbach oder warum der „Taubelehof“ in Eisenbrechtshofen so heißt wie er heißt, kann man darin nachlesen. Bei so manchem Foto im Band werden Erinnerungen bei den Lesern wach werden. Für einige Geschichten musste aufwendig in den Archiven recherchiert werden, andere Erinnerungen von damals sind immer noch frisch im Gedächtnis der Älteren. Wie die Biberbacherinnen in Augsburg am Mythos der Textilstadt mitgearbeitet haben oder wie es war, als das erste Telefon ins Dorf kam, wird lebendig erzählt.

Corona verhindert den Austausch der Autoren

Einfach war die Arbeit durch die Pandemie für die Autoren nicht. Felix Guffler, Monica Kühnel, Stephanie Justus, Theresa Kern und Karl Roth waren oft auf sich selbst gestellt. Die ausgefallenen Treffen des Arbeitskreises und der Austausch untereinander fehlten. Persönliche Besuche bei betagten Zeitzeugen mussten schon vorsichtshalber abgesagt werden. Archive waren oft geschlossen und die immer gut besuchte Präsentation der neuen Ausgabe zum Jahresende fiel aus.

Der Verkaufsstart soll aber doch nicht sang- und klanglos vor sich gehen. Am Samstag sind die Hefte an einem Stand vor dem Dorfladen zwischen 10 und 12 Uhr zu haben. Danach auch weiterhin im Dorfladen und in Ediths Café. Wenn das Rathaus wieder für den Publikumsverkehr geöffnet wird, gibt es „Biberbachensis V“ auch dort. „Wer nicht mobil ist, kann das Heft unter der Telefonnummer 08271/8148595 bestellen“, ist für Monica Kühnel wichtig, dass jeder, der sich einlesen will in die vielen Geschichten des Dorfes, das auch kann. Im Gemeindegebiet wird kostenlos zugestellt.

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