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Bürgerversammlung

19.11.2019

Neukirchens Firmen brauchen mehr Platz

Wie sieht es mit dem umstrittenen Gewerbegebiet in Neukirchen aus?

Runde zwei für Thierhauptens Bürgermeister Toni Brugger und seinen Gemeinderat: In der Bürgerversammlung im Neukirchener Schützenheim sprach man über die Friedhofserweiterung und die Wasserversorgung. Am Ende wunderte sich UB-Rat Dieter Tronecker über ein Thema, das nicht angesprochen wurde: das umstrittene Gewerbegebiet Neukirchen. Dabei befürchtete er, in ein „Wespennest“ zu stechen.

Noch vor zwei Jahren wurde eine Erweiterung des Gewerbegebiets im Westen des Ortsteils heiß diskutiert. Zuvor hatte die Gemeinde eine einstimmig beschlossene Planung vorgelegt, die von einem Teil der Bürgerschaft jedoch abgelehnt wurde. Unter anderem sorgten sich Anlieger um ihre Gesundheit und den Wert ihrer Häuser. Es folgte ein langes Hin und Her: Die Planungen wurden eingestellt, um dann in anderer Gestalt doch wieder aufgenommen zu werden. „Für die Unternehmen in Neukirchen herrscht Erweiterungsbedarf“, so fasste es Toni Brugger während der jüngsten Bürgerversammlung zusammen. Derzeit warte man auf neue Vorschläge eines bestimmten Personenkreises, die noch nicht geliefert werden konnten. Dennoch befinde man sich auf einem guten Weg, eine vernünftige Lösung zu finden. „In Neukirchen ist man doch stolz auf die örtlichen Unternehmen“, so der Rathauschef. „Wir wollen die Geschäftsleute nicht hängen lassen.“

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Die Kanal- und Tiefbauarbeiten im Neukirchener Neubaugebiet am Kirschenweg haben begonnen, wie Brugger berichtete. Mit einer Fertigstellung der Erschließung rechne man im Sommer 2020. Ein Bürger merkte an: „Den ganzen Bauschutt muss man doch nicht unbedingt durchs Dorf abfahren. Man könnte doch auch auf die Straße außerhalb von Neukirchen ausweichen.“ Dem stimmte der Bürgermeister zu und versprach eine Besserung.

In Hinblick auf den Glasfaserausbau im Hauptort Thierhaupten erkundigte sich ein Bürger: „Wird auch bei uns irgendwann etwas für besseres Internet getan?“ Meistens sei die Verbindung einigermaßen gut, doch „wenn halb Neukirchen im Internet ist, bricht alles zusammen“. Brugger erklärte, dass eine Förderfähigkeit des Ausbaus mit bestimmten Downloadraten zusammenhänge. „Wenn es neue Förderprogramme gibt, dann werden wir uns wieder beteiligen und auch in Neukirchen aufrüsten.“

In Hölzlarn wird derzeit an einem Regenwasserentlastungskanal gebaut: Ein Beipasskanal außerorts soll zukünftig den Hauptkanal entlasten, der durch das Dorf führt. Aufgrund der Bauarbeiten gibt es in dem kleinen Ortsteil aktuell eine Straßensperrung. Einen Zuhörer im Schützenheim interessierte, wann diese wieder aufgehoben werde. Ion Simon als Leiter des Bauamts erklärte: „Wenn das Wetter mitspielt und es zu keinem Wintereinbruch kommt, wollen wir bis zum 20. Dezember fertig sein.“ (laga)

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