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Neusäß/Stadtbergen

19.06.2017

Neusäß und Stadtbergen umgesiedelt

Tobias Müller und der TSV Neusäß haben nach der Umsiedlung in die Bezirksliga Süd künftig hauptsächlich Gegner aus dem Allgäu vor der Brust.
Bild: Bild: Marcus Merk

Bei den Einteilungen der Ligen hält sich bei einigen Klubs die Begeisterung in Grenzen

Bei der Einteilung der Bezirksligen waren keine großen Überraschungen zu erwarten. Es ging hauptsächlich darum, welche Mannschaft aus dem Norden in den Süden wechselt. Dabei ist die Entscheidung auf den TSV Neusäß gefallen. Dort ist man wenig begeistert. „Wir müssen mehr Aufwand betreiben“, sagt sportlicher Leiter Günther Hausmann und bedauert, dass die Zuschauermagneten und die Landkreisderbys fehlen werden. Außerdem werde es weniger Freitagsspiele geben, weil man den Allgäuer Mannschaften die Fahrten nicht zumuten kann. „Aber wir werden es so hinnehmen und uns bestimmten Gegebenheit unterwerfen“, sieht Hausmann auch etwas Positives: „Unser neuen Trainer Trainer Bobby Riedl kennt den Süden besser als den Norden.“

Insgesamt hat der TSV Neusäß in der Saison 2017/18 rund 600 Kilometer mehr zu fahren, wie Bezirksspielleiter Reinhold Mießl ausgerechnet hat, damit aber immer noch 100 Kilometer weniger, als dies für Aufsteiger FC Horgau der Fall gewesen wäre.

Mit einer unfreiwilligen Umgruppierung hat es auch die TSG Stadtbergen getroffen. „Uns hat keiner gefragt“, hält sich auch bei Trainer Robert Walch die Begeisterung über die Versetzung aus der Kreisklasse Nordwest in die Kreisklasse Mitte in Grenzen. „Aber wenn der Verband meint, das ist in Ordnung, ist das auch für uns in Ordnung“, sagt Walch. „Die TSG Stadtbergen hat weniger Kilometer zu fahren, als Bärenkeller oder Neusäß II“, so Mießl.

Erfreut ist man hingegen beim SV Thierhaupten, der in Neuburg keinen Platz mehr gefunden hat und in die Kreisklasse Nordwest eingruppiert wurde. Und auch beim TSV Usterbach kann man sich mit der Versetzung aus dem Nordwesten in den Süden anfreunden. „Wir haben das sogar angeboten“, sagt Abteilungsleiter Stefan Molnar.

Die Kreisligen starten grundsätzlich mit 14 Mannschaften. Nachdem der FC Stätzling II in den Osten einsortiert wurde, können alle Landkreisvereine in der Kreisliga Augsburg spielen. In den B-Klassen gehen je elf Vereine an den Start. (oli)

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