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Nordendorf

30.10.2020

Nordendorfer Edeka-Markt darf größer werden

Der Weg für die Erweiterung des Edeka-Marktes in Nordendorf ist nun geebnet.
Bild: Josef Nittbaur (Archivfoto)

Plus Der Ausbau des Edeka-Marktes in Nordendorf von bislang 850 auf 1200 Quadratmeter Verkaufsfläche soll im kommenden Frühjahr beginnen.

Der Weg für die Erweiterung des Edeka-Marktes in Nordendorf ist nun geebnet. Mit einer Gegenstimme beschloss der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung den Bebauungsplan „Sondergebiet Nord Einzelhandel - Lebensmittelvollsortimentermarkt“. Christoph Roider vom Büro Opla erläuterte den Gemeinderäten die Ausgangslage und gab Empfehlungen für die Behandlung der eingegangenen Stellungnahmen der verschiedenen Behörden.

Der Markt befindet sich derzeit im Geltungsbereich des Bebauungsplans „Mischgebiet Nord“. Mit der Erweiterung der Verkaufsfläche von bisher 850 auf künftig 1200 Quadratmeter ist die Umwandlung in ein Sondergebiet notwendig. Durch die Erweiterung um acht Meter in Richtung Westen müssen auch die Baugrenzen angepasst werden. Der erweiterte Baukörper findet zwar noch Platz auf dem bestehenden Grundstück. Zusätzlich notwendig ist jedoch Fläche für die Eingrünung des Gebäudes.

Diese wird gleichzeitig genutzt, um zusätzlichen Retentionsraum zu schaffen, da die Nordwestecke des Grundstücks im Hochwasserbereich liegt. Der Planer geht davon aus, dass durch die Erweiterung kein zusätzlicher Lärm entstehe. Auf ein Lärmgutachten wird deshalb verzichtet. Auf Grundlage des neuen Bebauungsplans kann der Eigentümer nunmehr den Bauantrag erstellen. Laut Bürgermeister Tobias Kunz ist geplant, mit dem Bau im Frühjahr 2021 zu beginnen und im Herbst fertig zu stellen.

Nordendorfer Gemeinderat Manfred Dinger hört auf

Zu Beginn der Sitzung informierte der Bürgermeister, dass Manfred Dinger sein Gemeinderatsmandat und die damit verbundenen Ausschuss- und Verbandstätigkeiten niedergelegt habe. Gründe wurden nicht genannt. Der Gemeinderat hatte die Amtsniederlegung festzustellen. Die Verwaltung ist nun beauftragt, den Nachrücker auf der CSU-Liste zu informieren. Nach dem Wahlergebnis vom März ist das der frühere Gemeinderat Matthias Reiner.

Bürgermeister Kunz informierte auch über ein Gespräch der Bürgermeister und des Abgeordneten Johann Häusler mit dem Wasserwirtschaftsamt Donauwörth über den Hochwasserschutz für Nordendorf. Dabei sei ein grober Zeitplan definiert worden. Derzeit sei die Planung noch in der Konzeptphase. Erst wenn eine Wirtschaftlichkeitsprüfung durch die Regierung von Schwaben positiv ausfällt und Finanzmittel genehmigt sind, kann die Entwurfsplanung in die Wege geleitet werden.

Neubau der Schmutterbrücke soll entfallen

Bereits jetzt scheint klar zu sein, dass der im bisherigen Konzept angedachte Neubau der Schmutterbrücke mit teilweiser Verlegung des Flussbetts nicht realisiert werden kann.

Das nachfolgende Planfeststellungsverfahren wird etwa zwei Jahre in Anspruch nehmen. Wenn gegen den Planfeststellungsbeschluss keine Klagen erhoben werden, erfolgt die Ausführungsplanung. Sollte alles gut gehen, könnte mit der Ausschreibung der Arbeiten Mitte 2026 begonnen werden. Rainer Behringer wies mit Blick auf erwartete Nachfragen aus der Bevölkerung darauf hin, dass nicht die Gemeinde sondern das Wasserwirtschaftsamt „Herr des Verfahrens“ sei. Nach seinen Informationen stehe dort für das Nordendorfer Projekt erst Personal zur Verfügung, wenn die Maßnahmen in Westendorf abgeschlossen sind.

Corona: Nordendorf sagt alle Veranstaltungen ab

Im Hinblick auf die Corona-Lage sind alle gemeindlichen Veranstaltungen bis zum Jahresende abgesagt. Sollte keine Besserung eintreten, werden die geplanten Gemeinderatssitzungen nur stattfinden, wenn sie unbedingt notwendig sind.

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