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Nordendorf

01.02.2019

Nordendorfer freuen sich auf den Skandal im Sperrbezirk

Günther Sigl und Band spielen am 9. März im Bürgersaal in Nordendorf. Der Kulturkreis holte den Frontmann der ehemaligen Spider Murphy Gang in die Lechtalgemeinde. 
Bild: Agentur

Spider Murphy Frontmann Günther Sigl spielt mit eigener Band im Bürgersaal. Was passieren musste, damit das Konzert am 9. März stattfinden kann.

Als die Vorsitzende des Kulturkreises Nordendorf, Ingrid Schöniger, ihrem Kollegen und Veranstaltungstechniker gegenüber vorschlug, Günther Sigl, den ehemaligen Frontmann der Spider Murphy Gang zusammen mit seiner Band nach Nordendorf zu holen, entgegnete der Techniker bloß: „Träum weiter“. Doch Schöniger blieb am Ball, verhandelte mit der Agentur, die Sigl vertritt und schaffte es tatsächlich, einen Auftritt in Nordendorf zu organisieren.

Mit dem Konzert gehe für sie eine „Wunschtraum“ in Erfüllung, sagt Schöniger und ergänzt: „Ich hätte nie gedacht, dass das wirklich funktioniert.“ Doch am Abend des 9. März ist es soweit: Günther Sigl und Band präsentieren das Programm „Best of Live“, eine bunte Mischung aus Boogie-Woogie, Swing, Rock‘n‘Roll und alten Schlagern. Natürlich wird Sigl auch Evergreens der Spider Murphy Gang interpretieren.

Sogar der ehemalige Chef kommt zum Konzert

Schöniger freut sich besonders auf den Auftritt, da sie positive Erinnerungen mit der Spider Murphy Gang und Sigl verbindet. 1975 habe ihr Ausbildungsleiter für die Azubis einen Ausflug zu einem Konzert der Band organisiert, erklärt sie. Schöniger wurde damals zum Fan und auch ihr damaliger Vorgesetzter wird 40 Jahre später wieder dabei sein.

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Damit der Traum in Erfüllung geht und die Künstler nach Nordendorf kommen können, musste der Kulturkreis einige Bedingungen erfüllen, die er so bisher nicht kannte. „Die Künstler, die vorher bei uns aufgetreten sind, waren meist mit einer Brotzeit zufrieden“, sagt Schöniger. Bei Günther Sigl ist das etwas anders. Ein warmes Essen wird der Kulturkreis bereitstellen. Außerdem bringt Sigl eigens drei Techniker aus Bamberg zum Auftritt mit. Auch diese „Entourage“ muss der Kulturkreis verpflegen und in einem Hotel unterbringen.

Weder Mühen noch Risiken gescheut

All das verursacht zusätzliche Kosten, die ein Verein erst einmal stemmen muss. „Wir haben für das Konzert wirklich kein Risiko und keine Mühen gescheut“, sagt die Vereinsvorsitzende. Sie sagt aber auch: „Das leisten wir uns.“ Der Verein trägt sich selbst und bekommt keine zusätzlichen Förderungen von außen. Umso wichtiger, dass das „Frühlings-Highlight“ ein Erfolg wird.

Karten: Der Eintritt zur Veranstaltung am Samstag, 9. März, kostet 28 Euro. Es gibt nur Sitzplätze. Karten sind erhältlich beim Buchladen Eser in Meitingen und bei Elektro Meier in Nordendorf.

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