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Gersthofen

25.07.2010

Nur am Sonntag strömen die Massen ins Stadtzentrum

Die Kindertanzgruppen bekamen viel Applaus vom Publikum an der Bühne.
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Die Kindertanzgruppen bekamen viel Applaus vom Publikum an der Bühne.

Bei der 27. Auflage des Gersthofer Bürgerfest trübt der Regen am Freitag und Samstag die Feierlaune und die Bilanz der Wirte. Von Adrian Bauer

Seit 27 Jahren gehört das Gersthofer

Bürgerfest

zu den festen Einrichtungen in der Stadt. Für den

Gewerbeverein

war diese Auflage des Feier- und Markttreibens rund um den Rathausplatz nach diversen Unstimmigkeiten in den vergangenen Monaten die letzte, die sie als Organisatoren bestreiten. Der guten Laune der Gäste tat dies keinen Abbruch. Nur das Wetter verdarb die Bilanz vieler Anbieter.

Nur am Sonntag strömen die Massen ins Stadtzentrum

Zum Abschied aus der Führungsrolle machte der Gewerbeverein eine Umfrage, wie zufrieden die Besucher mit der Organisation waren. "Es sind viele Stimmzettel abgegeben worden, das Ergebnis ist sehr positiv für uns. So viel können wir also nicht falsch gemacht haben", meinte Günter Gaugenrieder, Vorstandsmitglied des Gewerbevereins.

Er sorgte an der Aktionsbühne vor dem Kulturamt dafür, dass die Tänzer auf der Bühne die perfekte Musikuntermalung bekamen. Die Aktiven am Sonntag durften bei bestem Wetter ihr Können zeigen. Bianca Birzele, Trainerin einer Kindertanzgruppe von der Spielvereinigung Bärenkeller, war begeistert von der Atmosphäre: "Das war schon eines der Highlights für uns." Auch die anderen Vorführungen wurden von den Zuschauern, die in dichten Reihen um die Bühne standen, mit viel Beifall bedacht.

Insgesamt gab es sechs Tanz- und Sportvorführungen. Am Samstag trotzten die jungen Tänzerinnen des TSV Gersthofen dem schlechten Wetter und lockten einige Zuschauer an. "In den Regenpausen war der Besuch ganz gut, und die Menschen haben den Kindern zugejubelt", berichtete Gaugenrieder. Am Freitag wurde das "Klingende Gersthofen" komplett abgesagt.

Das Wetter dämpfte die Erwartungen der Wirte rund ums Festgelände deutlich. Nur am Sonntag konnten sie sich über volle Bankreihen und durstige Gäste freuen. Reinhard Kempter, Inhaber der Metzgerei Binswanger und Festwirt am Rathausplatz, zog ein eher pessimistisches Fazit: "Durch den heutigen Tag kommen wir vielleicht null auf null heraus." Freitag und Samstag mussten die Auftritte von Kapellen auf der Bühne komplett abgesagt werden, weil keine Zuschauer kamen. "Letztes Jahr war es noch besser. Da hat es wenigstens nur am Freitag und späten Samstagabend geregnet", sagte Kempter.

Bei Bernhard Happacher, Wirt des Café "Bbiss", fällt die Bilanz etwas positiver aus. Drei Bands standen dort an den Festtagen auf der Bühne. "Am Freitag haben nur ein paar Hartgesottene ausgeharrt. Am Samstag kamen mehr Gäste, als der Regen abends aufgehört hatte." Von Adrian Bauer

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