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Schwabmünchen

05.04.2010

Ostermarsch mit Aktivisten aus der Region

"Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden", hat Hermann Hesse einst geschrieben. Ganz so unmöglich schien das Vorhaben der "Münchner Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung" (Bifa) zunächst nicht. Doch dann kam der Regen...

Schwabmünchen - "Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden", hat Hermann Hesse einst geschrieben. Ganz so unmöglich schien das Vorhaben der "Münchner Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung" (Bifa) zunächst nicht. Doch dann kam der Regen... Doch der war 40 Friedensaktivisten egal. Getreu dem Hesse-Zitat fanden sie sich am gestrigen Ostermontag am Schwabmünchner Bahnhof ein. Von hier aus wollten sie entlang der Trasse der Nato-Pipeline, die die Bundeswehr auf dem Lechfeld versorgt, wandern und gegen die Nato-Politik demonstrieren. Nicht nur die Münchner Friedensaktivisten waren gekommen. Auch rund zehn Teilnehmer aus Schwabmünchen und der Region nahmen an der friedenspolitischen Wanderung teil.

Mit bunten Fähnchen und Plakaten durch die Innenstadt

Mit bunten Friedensfähnchen und Plakaten in der Hand marschierte die Gruppe vom Bahnhof aus los Richtung Innenstadt. Dort legten die Friedensaktivisten ihren ersten - Regen bedingten - Zwischenstopp ein. Abbrechen wollten sie ihren Ostermarsch aber nicht. Es ging weiter: über den Luitpoldpark zur Wertach und dort der Markierung der Pipeline-Trasse entlang. Das Wetter spielte mit.

Eine "schöne Wanderung", fand der Organisator Franz Iberl hinterher. Und eine gute Gelegenheit, um mit politisch Gleichgesinnten zu ratschen. Dieses Miteinander hatte so manchen der Aktivisten aus München nach Schwabmünchen gelockt. Es ist die Gesellschaft und die Gemeinschaft, die Ursula Epple, aktives Mitglied der Bifa, jedes Jahr aufs Neue anspornt, beim Ostermarsch dabei zu sein: "Am Ostermontag steht nicht alleine die politische Botschaft im Vordergrund", sagt sie. "Es ist einfach auch schön, einmal in der Natur gemeinsam unterwegs zu sein und Zeit zum Ratschen zu finden". (marst)

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