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Alpenviertel

28.07.2016

Parkverbot für Laster und Wohnmobile?

Diskussion über Parksituation im Wohngebiet geht weiter

Gibt es im „Alpenviertel“ zu wenige Parkplätze? Ja, meinen die Hausverwaltung Ott und Anwohner und haben deshalb von der Stadt Neusäß ein Parkverbot für Laster und Wohnmobile gefordert. Erst mal abwarten, wie sich die Situation nach Eröffnung der neuen Beruflichen Schulen darstellt, war im März die Meinung des Planungsausschusses. Sie scheint mehr oder weniger unverändert zu sein, hieß es jetzt bei den neuerlichen Beratungen.

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Zwar gibt es im Alpenviertel einige Kleinlastwagen, die dort parken und die man gerne nach außerhalb verwiesen hätte. Doch das scheint nicht ganz einfach, wie aus der Verwaltungsvorlage für den Planungsausschuss hervorgeht. Der Bitte, außerhalb des Alpenviertels zu parken, seien die Fahrer von zwei Kleinlastern nicht nachgekommen mit der Begründung, dass sie ja dann mit einem Privatauto hier parken müssten und so nichts gewonnen wäre. Zugleich hatte die Verkehrsüberwachung in der fraglichen Zeit festgestellt, dass noch über 35 Parkplätze frei waren ... Und auch zwischen Landrat-Dr.-Frey-Straße (ab Einmündung Alpenstraße) bis zur Bahnunterführung waren noch reichlich Parkplätze zu finden.

Nicht groß ins Gewicht fällt da die Tatsache, dass vier Roller mit abgelaufenem Jahreskennzeichen im Alpenviertel rumstehen und so zwei Parkplätze blockieren. Allerdings wird sich die Polizei in Gersthofen dieser Fälle annehmen.

Was tun? Kraftfahrzeuge mit einem Gesamtgewicht über 3,5 Tonnen verbieten (Liefer- und landwirtschaftlicher Verkehr frei)? Nein, meinen Polizei und Planungsausschuss. Stattdessen soll die Parksituation aufmerksam verfolgt werden. Im Übrigen muss besagte Hausverwaltung für zusätzlichen Parkraum sorgen. Wie sagte doch Gerald Adolf, Leiter der Bauverwaltung: „Wir sehen nicht den ganz großen Handlungsdruck.“ (de)

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