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Musik

02.08.2016

Partystimmung unter Schirmen für jedes Wetter

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Ausgelassene Stimmung am Samstagabend beim Bier.Sommer.Festival in Ustersbach.

Ustersbach feiert beim Bier.Sommer.Festival – egal, ob Sonne oder Regenschauer. Viele wollen wiederkommen

Regenschutz und Schatten spendeten die großen gelben Schirme der Ustersbacher Brauerei den Gästen, die am vergangenen Wochenende zum sechsten Bier.Sommer.Festival gekommen waren. Brauereichefin Stephanie Schmid gab am Freitagabend das Startkommando für das sechste Open Air in Folge. Bei gemütlicher Biergartenatmosphäre zum fetzigen Pubrock der Gruppe „Crash Crew“ ließen sich die Gäste mit kühlen Getränken und Leckereien aus der Festivalküche verwöhnen. „Lenze und de Buam“ sangen dann in ihrer bayerischen Mundart, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist.

Nicht nur zuhören, auch selbst aktiv werden konnten die Besucher. In der „Lederwerkstatt“ konnten Armbänder, Halsketten und Geldbeutel aus dem Naturmaterial gebastelt werden. Für Spaß sorgte am Freitag auch die Schnellzeichnerin und Karikaturistin Lucy Hobrecht, die eigens aus Kassel angereist war, um den einen oder anderen Gast als Karikatur auf Papier zu bringen. Lucy Hobrecht gehört zu einer kleinen Schar von Schnellzeichnern in Deutschland, die innerhalb von zwei bis drei Minuten mit wenigen Strichen eine Karikatur mit verblüffender Ähnlichkeit fertigt. Als dann die legendäre Band „The Seer“ loslegte, waren die Fans nicht mehr zu halten und drängten sich dicht an dicht vor der Bühne, um die Show so nah wie möglich zu erleben. Es wurden auch einige neu überarbeitete Stücke aus dem umfangreichen Archiv der Band gespielt, die schon lange nicht mehr live zu hören waren und die Fans feierten, tanzten und sangen mit.

Am Samstag sorgte die Gruppe „Wo is Kai!?“ mit tollen Songs für einen guten Einstieg, an dem auch die Kinder Ihren Spaß hatten. „MONACO F“ gab mit Rap in bayerischer Mundart Einblick in seine bajuwarische Seele, verließ auch die Bühne und mischte sich unter die Gäste. Die Bühne bebte, als „Russkaja“ mit einem gigantischen Licht- und Soundspektakel loslegten. Ihre Mischung aus Polka-Beats, Trash Metal und World-Jazz riss die letzten Besucher von den Bänken und es wurde vor der Bühne abgetanzt. Immer wieder packte Sänger Georgij Alexandrowitsch Makazaria das Wort „Ustersbach“ in seine Texte und versetzte mit seinen Urschreien die Brauereigebäude in Schwingung. Zu den Klängen von „Wake Me Up“ rollte dann eine riesige Menschenschlange über den Festivalplatz.

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Ein kurzer, heftiger Regenschauer hatte kurz vor dem Auftritt der russisch-österreichischen Band für Emotionen unter den Gästen wie auch den Veranstaltern gesorgt. Doch tat das der Stimmung keinen Abbruch. Brauereichefin Stephanie Schmid am Mikrofon: „Zu einem richtigen Open Air gehört wohl auch ein richtiger Regenguss!“ Alexandra Gastel aus Fischach dazu lachend: „Nein, ganz richtig wär´s, wenn wir bis zu den Knöcheln im Dreck stehen würden. Das fehlt noch!“

Nach „Russkaja“ ging’s nahtlos weiter mit erstklassigem Cover-Rock zum Abtanzen mit „The Rock“, die eine große Fangemeinde mit nach Ustersbach gebracht hatten. Die vier Vollblut-Musiker hatten schon ein Jahr lang auf den Auftritt beim Ustersbacher Festival hingefiebert, nachdem sie im Vorjahr bedingt durch einen Unfall ihres Schlagzeugers nicht auftreten konnten. Christian Böck, Lehrer und Keyboarder, wurde von einigen Schülerinnen mit einem Plakat begrüßt.

Der Musikchef des Festivals heimste viel Lob ein für seine gelungene Musikauswahl. „Coole Bands“, „Hammer-Musik“ und Ähnliches war immer wieder zu hören – und auch die stimmungsvolle Gestaltung des Festivalgeländes mit Landbier- und Witaquelle-Lounge fand großen Anklang. Verena Finger und Ihr Freund Christoph Harsch aus Stadtbergen nach dem Auftritt: „Es war ein tolles Fest, für alle Sinne! Nette Leute und tolle Musik. Wir sehen uns nächstes Jahr sicher wieder hier!“

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