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17.06.2009

Paula macht eine Rundreise durch Afrika

Gersthofen "Ferien haben: Das ist doch wunderschön", denkt sich die Zeitungsente Paula Print und erinnert sich, wie sie früher in ihrer freien Zeit nur gefaulenzt hat. Da gab es nur in den großen Ferien für ein oder zwei Wochen ein kleines Ferienprogramm. Doch heute haben die Kinder ja richtig viel Angebot.

Von Paula Print Und Rebecca Treffer

Umso neugieriger wurde die Zeitungsente, als sie von einem Ferienprogramm in den Pfingstferien hörte. "Da muss ich unbedingt vorbeischauen", dachte sich Paula. Gesagt, getan. Und schon watschelte die Zeitungsente zur Pestalozzischule in Gersthofen. Dort hat nämlich die ganze Woche das Programm "Jambo Watoto - Hallo Kinder! Hallo Afrika!" stattgefunden. Als Paula ankommt, schauen die Kinder erwartungsvoll. "Hallo, ich bin die Paula!", ruft sie etwas schüchtern in die Runde und blickt neugierig auf die Werktische. Die vielen Kinder - knapp 40, wenn sich die Zeitungsente nicht verzählt hat - basteln, malen, verzieren und lassen ihrer Kreativität freien Lauf. Afrika, ein fremder Kontinent, über das man eigentlich nicht viel weiß, obwohl es gar nicht so weit von uns weg ist. "Hallo, Paula! Soll ich dir ein bisschen was über unser Programm erzählen?", fragt plötzlich ein Mann von der Seite. Der Mann ist Markus Wolf und bei der Stadt Gersthofen als Stadtjugendpfleger tätig.

Sorgenpüppchen, Trommeln und Glücksbringer gebastelt

Paula macht eine Rundreise durch Afrika

"Ja, gerne", sagt Paula. Schließlich weiß sie noch gar nicht so viel über die ganze Aktion. Ziel der Veranstaltung sei es, das Ferienprogramm Schritt für Schritt immer weiter auszudehnen, so Markus Wolf. Und es findet dabei eine regelrechte Rundreise durch Afrika statt, berichtet der Stadtjugendpfleger. "Paula, wir haben schon ganz viele tolle Sachen gemacht", ruft nun René. Schnell geht die Zeitungsente zu ihm. "Dann erzähl doch mal", fordert Paula ihn auf. "Also, wir haben schon Sorgenpüppchen, Trommeln und Glücksbringer gebastelt", erzählt René aufgeregt.

Auch Rukiye bringt sich jetzt ein: "Und wir essen immer ganz tolles afrikanisches Essen. Mit Reis und Bananen. Total lecker!" Dabei strahlen die Kinder übers ganze Gesicht. Aus einer Masse aus Mehl, Salz und Wasser formen die Jungs und Mädchen gerade Igel, Brezeln und Blumen. Sofort setzt sich Paula dazu. "Könnt ihr auch ne Ente formen", fragt sie Nils und Timo. Klar können sie. Und in wenigen Sekunden entsteht eine kleine Ente vor Paulas Augen.

Doch Paula hat noch nicht alles gesehen. Am Nachbartisch entstehen wilde afrikanische Masken. Mit Wasserfarben werden die Pappvorlagen bemalt. Es wird hier wirklich viel geboten und die Zeitungsente wünschte, sie könnte so richtig mitwerkeln. Doch die Pflicht ruft, schließlich sollen doch alle von der tollen Veranstaltung des "Spielmobils" erfahren. So macht sich die Paula auf den Heimweg.

"Tschüss meine Lieben, ich muss wieder gehen", ruft sie den Kindern zu. "Tschüss, Paula!", rufen ihr die Kinder entgegen. Etwas wehmütig geht Paula zurück in die Redaktion. "Ach, Ferien können wirklich schön sein", denkt sich die Zeitungsente, "besonders wenn ein so tolles Programm geboten wird."

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