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Thierhaupten

16.10.2020

Pendler brauchen Geduld auf der Lechbrücke bei Thierhaupten

Auf der südlichen Fahrspur der Lechbrücke ist der Asphalt abgefräst, sie erhält eine Deckschicht, sobald das Wetter diese Arbeiten erlaubt.
Bild: Gunter Oley

Plus Ab Montag sollte der Verkehr wieder normal über die Lechbrücke bei Thierhaupten rollen. Doch die Freigabe der zweiten Spur verzögert sich.

Seit Monaten rollt der Verkehr nur einspurig über die Lechbrücke zwischen Meitingen und Thierhaupten. Auf den Pfeilern der Brücke wurden Lager ausgetauscht, diese Arbeiten sind inzwischen beendet. Doch bis zur Freigabe der zweiten Fahrspur dauert es noch ein paar Tage länger als geplant.

Das Staatliche Bauamt Augsburg hatte geplant, auf der Brücke ab Montag, 19. Oktober, den Verkehr wieder auf beiden Spuren rollen zu lassen. Doch die Freigabe verzögert sich voraussichtlich bis zum Ende der Woche.

Schweres Baugerät hat den Asphalt auf der Lechbrücke zur Seite gedrückt

Auf der südlichen Fahrspur muss noch ein neuer Fahrbahnbelag eingebaut werden. Wann genau das passiert, ist noch offen, denn bei Nässe und auch bei tiefen Temperaturen kann die neue Deckschicht nicht asphaltiert werden. Es wird derzeit davon ausgegangen, dass die Bauarbeiten bis zum 23. Oktober abgeschlossen werden.

Der Grund für den Austausch des Fahrbahnbelags ist der Einsatz eines Brückenuntersichtsgeräts, das während der Sanierungsarbeiten der Brückenlager zeitweise auf der südlichen Spur der Brücke stationiert war. Beim Befahren hat das schwere Gerät an einigen Stellen den Asphalt zur Seite gedrückt. Nach Angaben des Bauamts hat sich die ausführende Firma bereit erklärt, auf dieser Spur den Fahrbahnbelag und die danebenliegende Entwässerungsrinne aus Gussasphalt zu erneuern.

Alte Brückenlager hielten der Last des Verkehrs nicht mehr stand

Insgesamt acht Lager wurden in den vergangenen Monaten auf den Brückenpfeilern ausgetauscht. Auf den Walzen kann die Brücke hin- und zurückrollen, wenn sich ihr Material bei wechselnden Temperaturen ausdehnt oder zusammenzieht. Die alten Lager stammten von 1965, dem Baujahr der Brücke, sie waren den Belastungen durch den heutigen Verkehr nicht mehr gewachsen. Für diese Arbeiten hat das Staatliche Bauamt Augsburg in diesem Jahr einen Betrag von rund 300.000 Euro investiert.

An der Brücke sind noch einige wenige Restarbeiten zu erledigen, und es steht noch die Räumung der Baustelle aus. Nach Abschluss der Asphaltierungsarbeiten erfolgt schließlich die Demontage der Ampelanlage, die derzeit noch für die Verkehrssicherung benötigt wird.

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