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Miniserie

20.05.2020

Per Videostream ins Ballonmuseum

Dreh eines Videostreams im Ballonmuseum (von links): Graf Schaf, Ida Lutzenberger (Museumspädagogin), Marcel Cornelius (Filmemacher).
Bild: Andreas Lode

Die Gersthofer Einrichtung stellt sich ab Sonntag auch online im Netz vor. Im Zentrum der vier Filme steht „Graf Schaf“ vom pädagogischen Begleitprogramm

Im Gersthofer Ballonmuseum dreht sich alles um die Geschichte und die Gesetze der Ballonfahrt. Doch in den vergangenen Tagen stand „Graf Schaf“ im Mittelpunkt. Dieser steht, gemeinsam mit Ida Lutzenberger vom Museumsteam im Mittelpunkt von vier Videostreams für Kinder ab sechs Jahren, die ab kommenden Sonntag im Internet zu sehen sein werden.

Seit 2016 gibt es im Ballonmuseum ein breites museumspädagogisches Angebot für die ganz kleinen Museumsbesucher. Unter dem Motto „Wissen wie’s geht“ werden Führungen und Workshops für Schulklassen, Kindertagesstätten und Kindergärten angeboten. In den Zeiten von Corona wurden diese Angebote mit der Schließung der Kindergärten, Schulen und des Museums eingestellt.

Mit der langsamen Öffnung der Einrichtungen soll es nun ein virtuelles Angebot für Menschen ab sechs Jahren geben, bei dem die beliebte Handpuppe Graf Schaf zusammen mit Ida Lutzenberger aus dem museumspädagogischen Team ein paar Ausschnitte aus den Führungen unterhaltsam präsentiert. „Jetzt filmen wir die Überleitung zum Experiment“, sagt Marcel Cornelius. Der Gersthofer Filmemacher und Produzent wurde für die Verfilmung der Miniserie engagiert. Ida Lutzenberger schaut in die Kamera und sagt: „Hier haben wir jetzt unser Experiment für euch vorbereitet. Bevor wir aber anfangen, ziehen wir uns vorher noch schnell um“, und schnippt mit den Fingern. In der nächsten Szene trägt sie einen weißen Labormantel – ebenso Graf Schaf.

Diese Handpuppe ist der Sympathieträger des museumspädagogischen Programms und wird für die Szene vom technischen Assistenten Stephen Linder bewegt. „Bei der Nachbearbeitung am Rechner kann ich dann noch etwas Feenstaub hineinzaubern“, sagt Marcel Cornelius. „Uns war es wichtig, ein Angebot zu schaffen, das ähnlich den großen Streamingdiensten eine Premiere für jede der vorerst vier Episoden beinhaltet und danach über unsere Webseite www.ballonmuseum.de zu sehen sein wird“, erklärt der Leiter des Ballonmuseums, Thomas Wiercinski.

Gleichzeitig soll damit auch das vorhandene museumspädagogische Programm vorgestellt werden. „Graf Schaf führt dabei durch das Museum und erläutert verschiedene Exponate, die wichtig für die Geschichte der Ballonfahrt sind.“ Eingebaut wurden Wiercinski zufolge auch zwei Versuche. „Einen davon können die Kinder zu Hause sogar nachmachen.“ So will das Museumsteam die Kinder neugierig auf das Haus machen. Die vier Folgen der Miniserie werden an vier aufeinanderfolgenden Sonntagen live gestreamt und sind jeweils ab dem Montag danach im Netz abrufbar. Folgende Termine sind geplant:

„Graf Schaf und die Angsthasen“ wird am Sonntag, 24. Mai, um 11 Uhr zum ersten Mal ausgestrahlt.

„Graf Schaf hat Erdlieb lieb“ kommt dann am 31. Mai ebenfalls um 11 Uhr.

„Graf Schaf will hoch hinaus!“ gibt es zum ersten Mal am 7. Juni um 11 Uhr zu sehen.

Die Premiere von „Graf Schaf und die schrumpelige Rosine“ macht am 14. Juni um 11 Uhr den Abschluss. Einen Tag nach ihrer Erstausstrahlung werden die neuen Folgen dann auch dauerhaft auf der Webseite des Ballonmuseums (unter Videos) und auf dem Youtube-Account des Ballonmuseums abrufbar sein.

„Die vier kurzen Folgen verbinden unterhaltsame Geschichten mit lehrreichen Episoden und Versuchen aus der Welt der Ballonfahrt“, ergänzt Kulturamtsleiter Uwe Wagner. „Wir wollten in dieser besonderen Corona-Zeit einfach auch bei den Kindern zu Hause präsent sein.“ Eine Erweiterung der Miniserie um zusätzliche Folgen wäre möglich.

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