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Aystetten

25.04.2015

Personal und Straße kosten viel Geld

Der Haushalt für Aystetten ist verabschiedet.
Bild: Bild: Merk

Gemeinderat hat jede Menge an Investitionen vor.

Die Gemeinde Aystetten investiert heuer kräftig: Dies vor allem bedingt die Steigerung des Haushaltsvolumens um 1,3 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Der Gemeinderat verabschiedete mit zwei Gegenstimmen ( SPD/Grüne) den Haushaltsplan 2015, der ein Gesamtvolumen von 6,54 Millionen Euro umfasst.

Die Sanierung der Straße an der Steig in Aystetten ist heuer die größte Investition der Kommune. Mit einem Volumen von 1,67 Millionen Euro umfasst der gemeindliche Vermögenshaushalt, der die Investitionen enthält, denn auch eine Million Euro mehr als im vergangenen Jahr, erläuterte Bürgermeister Peter Wendel den von Kämmerer Jürgen Schantin erstellten und vom Finanzausschuss diskutierten Haushaltsplan. war.

Personalkosten steigen um 355000 Euro an

Doch auch im Verwaltungshaushalt haben sich die Ausgaben um rund 400000 Euro erhöht: Dies ist den gestiegenen Personalkosten zu schulden. Erstmals seien, machte Kämmerer und Geschäftsführer Jürgen Schantin bei der Verabschiedung des Haushalts 2015 deutlich, die gesamten Personalausgaben für Bauhof,Verwaltung und Kindertagesstätte realistisch angesetzt worden, nämlich mit 1,68 Millionen Euro. Das sind immerhin 355000 Euro mehr als im Vorjahr. Damit gehören die Personalkosten neben der Kreisumlage (1,2 Millionen Euro) zu den größten Ausgaben im Verwaltungshaushalt, der insgesamt 4,87 Millionen Euro umfasst.

Die höheren Ausgaben hier sind auch Grund dafür, dass in den investiven Teil des Haushalts nur noch 235000 Euro übergeführt werden können. Zum Ausgleich des Vermögenshaushalts müssen aus den gemeindlichen Rücklagen (eine Million Euro) 250000 Euro entnommen werden. Eine Neuverschuldung ist nicht vorgesehen; vielmehr soll der Schuldenstand, der 3,3 Millionen Euro beträgt, im Laufe des Jahres um 70000 Euro reduziert werden. Ein Altdarlehen in Höhe von 400000 Euro wurde der günstigeren Zinsen wegen umgeschuldet und soll 2025 abbezahlt sein.

CSU-Fraktion hält Umschuldung für sinnvoll

Die Umschuldung sei angesichts der schwindenden Rücklagen sinnvoll, sagte CSU-Faktionsführerin Ulrike Steinbock in ihrer Stellungnahme. Sorgen machte ihr die Verdopplung der Ausgaben für die allgemeine Verwaltung aufgrund der Personalmehrung. Bei den großen, für die Zukunft geplanten Projekten wie neuer Tiefenbrunnen und Sanierung der Schulturnhalle, müsse der Gemeinderat ergebnisoffen diskutieren, was denn tatsächlich verwirklicht werden könne. Der Schuldenstand habe sich nicht gravierend verbessert. Steinbocks „ausdrücklicher Dank“ galt Geschäftsleiter Jürgen Schantin, der in die Haushaltsaufstellung viel Mühe investiert habe, „um Licht ins Dunkel zu bringen.“

Diesem Dank schloss sich für die Freien Wähler Peter Hartung an. Die Leistungsfähigkeit der Gemeinde stehe auf soliden Beinen stehe. Es würden wichtige Aufgaben der Daseinsvorsorge erledigt, aber Aystetten könne sonst keine großen Sprünge machen. Hartung bedauerte, dass der Hochwasserschutz auf der Strecke bleibe. Für die energetisch Sanierung der Schulturnhalle seien auf Antrag der Freien Wähler Mittel eingestellt. Die nächsten Jahre sollte ein Bau- und Investitionsprogramm aufgestellt werden, mahnte Hartung an und hoffte, dass die Kommune bald einen neuen Bauamtsleiter finden werde. Auch Maria Hackl (SPD) und Peter Eisenberger (Grüne) dankten Jürgen Schantin für die Haushaltsplanung. „Wir leben von der Basis“, drückte Hackl ihre Sorge aus.

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