Newsticker

Teil-Lockdown bis 10. Januar 2021 verlängert - Söder deutet Verschärfung an
  1. Startseite
  2. Lokales (Augsburg Land)
  3. Peter Bahner zieht sich aus der Politik zurück

Aystetten

04.11.2017

Peter Bahner zieht sich aus der Politik zurück

Peter Bahner (links, hier mit Artur Waibl von den Sängerfreunden) ist ein Urgestein der Aystetter Kommunalpolitik. Jetzt hört der 80-Jährige auf. (Archivfoto)
Bild: Andreas Lode

Das Amt des zweiten Bürgermeisters in Aystetten wird neu besetzt. Warum der 80-Jährige jetzt aufhört.

Aystettens zweiter Bürgermeister Peter Bahner will seine kommunalpolitische Laufbahn beenden. Mit Wirkung zum 22. November dieses Jahres wird er sein Amt als Gemeinderat der Freien Wähler und ebenso das Amt des zweiten Bürgermeisters abgeben. Auf der jüngsten Sitzung des Gemeinderats Aystetten gab erster Bürgermeister Peter Wendel den Entschluss seines langjährigen kommunalpolitischen Gefährten und Beraters bekannt. Wendel verlas ein Schreiben Peter Bahners. Der 80-Jährige habe dies schon im September nichtöffentlich angekündigt. Er wolle aus Altersgründen aus seinem kommunalpolitischen Ehrenamt ausscheiden.

Acht Jahre Zweiter Bürgermeister, 21 Jahre im Gemeinderat

Jetzt müsse, so Wendel, in der nächsten Gemeinderatssitzung ein neuer zweiter Bürgermeister aus dem Gremium gewählt werden. Bahners Nachrücker als Gemeinderat der Freien Wähler ist der Wirtschaftsprüfer und Steuerprüfer Markus Stötter, so Peter Wendel auf Rückfrage. Er werde nun gefragt, ob er sein Amt antreten wolle. Im Gemeinderat sitzt seit den Kommunalwahlen 2014 bereits Stötters Frau Sabine Stötter.

Peter Bahner war acht Jahre zweiter Bürgermeister von Aystetten und ist nun die vierte Periode im Gemeinderat - insgesamt etwas über 21 Jahre, sagte Bahner auf Rückfrage. Die Freien Wähler hätten ihn bei der Kommunalwahl 2014 gebeten, sich noch einmal zur Verfügung zu stellen. Er sei dann unter der Prämisse angetreten, dass „mit meinem 80. Geburtstag Schluss“ sei.

Bahner: Basis für Rückzug ist gegeben

Gleichzeitig habe er gehofft, dass nach vielen Jahren parteipolitischer Querelen im Gemeinderat auch Ruhe ins Kommunalparlament eintrete - und das sei inzwischen geschehen. „Auch die Opposition hat begriffen, dass man nicht um der Opposition Willen Opposition machen muss.“ Man komme inzwischen vernünftig miteinander aus, freute sich Bahner, die Arbeit müsse frei von parteipolitischen Gedanken sein.

Auch sei ihm bei seiner Entscheidung, 2014 noch einmal anzutreten, daran gelegen gewesen, dass die Rathausverwaltung wieder qualitätvoll arbeiten könne. Das sei mit dem Engagement von Geschäftsleiter Jürgen Schantin, früherer Bürgermeister von Gersthofen, gelungen. „Mit Schantin arbeiten wir vertrauensvoll und erfolgreich zusammen!“ Insofern sei nun die Basis für seinen Rückzug gegeben, sagte Peter Bahner.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren