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Versammlung

30.03.2016

Peter Heinle ist erster Ehrendirigent des Musikvereins Violau

Dem neuen Ehrendirigenten und Ehrenvorsitzenden des Musikvereins Violau, Peter Heinle (Mitte), gratulierten der Vorsitzende Martin Koch (rechts) und sein Stellvertreter Franz Leipold.
Bild: Helene Weinold

Im Vorstand gibt es einige Veränderungen. Die finanzielle Lage ist weiterhin angespannt

Gleich eine doppelte Ehre wurde Peter Heinle bei der Generalversammlung des Musikvereins Violau zuteil: Die Versammlung ernannte ihn einstimmig zum Ehrendirigenten und Ehrenvorsitzenden. Damit würdigte sie Heinles Verdienste, der das Blasorchester 37 Jahre lang geleitet und überdies dem Verein 16 Jahre lang vorgestanden hatte. Seit September des vergangenen Jahres steht nun Marieluise Wetzstein aus Welden am Dirigentenpult der Blaskapelle, der Heinle weiterhin als Flügelhornist und zweiter Dirigent angehört. Der stellvertretende Vorsitzende Franz Leipold ließ in einer humorvollen Ansprache Heinles musikalische Laufbahn Revue passieren.

Im Vorstand des Vereins ändert sich nicht viel: Martin Koch wurde bei den Neuwahlen in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt, Franz Leipold bleibt sein Stellvertreter. Das Amt des Kassierers übt weiterhin Franz Bunk, das des Schriftführers Alexander Eisele aus. Nach 22 Jahren im Vorstand schied Thomas Koch aus, der von 1994 bis 2001 Zweiter Vorsitzender, von 2001 bis 2013 Vorsitzender und seitdem Beisitzer gewesen war. Ebenfalls nicht mehr im Vorstand vertreten sind Ulrich Heinle, bisher Beisitzer, und Jugendleiterin Jessica Lindenmayr. Als Beisitzer fungieren nun Katja Reitenauer, Rainer Lindenmayr und Stefan Baur. Zur Jugendleiterin bestimmten die unter 27-jährigen Musiker Maria Lörcher, zu ihrer Stellvertreterin Franziska Bunk.

Eine neue Vereinstafel begleitet die Kapelle künftig bei Umzügen. Der Vorsitzende Martin Koch stellte der Versammlung die Holztafel vor, die von Peter Kempter angefertigt und von Larisa Enke aus Augsburg bemalt worden war. In seinem Jahresbericht erinnerte Koch an die 36 Auftritte des vergangenen Jahres. Die Blaskapelle des Vereins war Festkapelle beim 50. Gründungsfest des SSV Neumünster-Unterschöneberg, feierte zwei Tage lang das 45-jährige Bestehen des Musikvereins Violau mit viel Musik und gab zwei Konzerte.

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Daneben standen Auftritte bei vielen weiteren weltlichen und kirchlichen Anlässen auf dem Terminplan. Die Zahl der kirchlichen Auftritte war im Vergleich zu den Vorjahren nach Absprache mit Pfarrer Thomas Pfefferer um etwa ein Drittel reduziert worden. „Der Grund dafür ist, dass wir nicht mehr so viele Musiker sind wie noch vor einigen Jahren und sich die Musiker kaum noch bei den Auftritten abwechseln können“, erklärte Koch. „Wir haben uns daher entschieden, kleinere Auftritte wie den Zug zur Erstkommunion oder das Musizieren auf dem Friedhof zu Allerheiligen entfallen zu lassen, weil hier nur wegen ein oder zwei Liedern die komplette Kapelle in voller Montur notwendig war.“ Gute Nachrichten überbrachte die neue Jugendleiterin Maria Lörcher: Franz Horn und Antonius Vogler unterstützen die Blaskapelle seit Februar an der Trompete.

Die finanzielle Situation sei nach wie vor angespannt, berichtete Koch. Den Ausgaben für Noten, Trachten, Gema, Verbandsbeiträge und Versicherungen sowie das Honorar für die Dirigentin stünden immer geringere Einnahmen gegenüber. Deshalb stimmte die Versammlung dem Vorschlag des Vorstands zu, den Jahresbeitrag für passive Mitglieder von zehn auf 15 Euro zu erhöhen – also von 83 Cent auf 1,25 Euro monatlich. (hwe)

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