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Jubiläum

31.07.2012

Pioniere beim Tennis-Boom

Langjährige Mitglieder wurden bei der Jubiläumsfeier der Tennisabteilung des SSV Anhausen geehrt.
Bild: Gerhard Reiter

Die Tennisabteilung des SSV Anhausen wurde vor 40 Jahren gegründet. Alfred Bittner und Enrique Santiago geehrt

Diedorf-Anhausen Die Tennisabteilung des SSV Anhausen feierte ihren 40. Geburtstag. Es hatten sich zahlreiche Mitglieder und Ehrengäste zu einer Feierstunde im SSV-Haus in Anhausen eingefunden. Der Abend begann mit der Ehrung von ehemaligen Vorständen und langjährigen Mitgliedern der Tennisabteilung. Alfred Bittner und Enrique Santiago erhielten vom Vorsitzenden Gerhard Reiter eine Gedenkmedaille überreicht.

Alfred Bittner, langjähriger Abteilungsvorsitzender, erinnerte an die Geschichte des Vereins. Zunächst habe man im Gebiet der Gemeinde Diedorf nach einem passenden Ort für einen Tennisplatz gesucht. Die Anhauser stellten schließlich einen Platz im Anhauser Tal zur Verfügung. Das Gelände war aber versumpft und musste erst noch aufgeschüttet werden. Der damalige Leiter des Sportvereins in Anhausen machte den Tennisspielern, die mehrheitlich aus der Gemeinde Diedorf kamen, eine schwierige Auflage: Mindestens 50 Prozent der Mitglieder und des Vorstands sollten aus Anhausen kommen. Um dies erfüllen zu können, sind die Sportler nach der Erzählung von Alfred Bittner in Anhausen von Haus zu Haus gezogen und haben für ihr Unternehmen geworben. Schließlich haben sich im Rahmen einer Versammlung im Gasthaus Traube zahlreiche Anhauser und Diedorfer Bürger bereit erklärt, der Tennisabteilung beizutreten. Enrique Santiago, ebenfalls ehemaliges Gründungsmitglied und Förderer der Abteilung, erinnerte daran, dass der Tennissport in Anhausen bereits vor dem allgemeinen Tennis-Boom in Deutschland begonnen hatte. Die beiden deutschen Tennisstars Becker und Graf waren zur Gründung der Tennisabteilung im Jahre 1972 noch im Kindergartenalter.

Gerhard Reiter gab einen Überblick über das Vereinsleben mit Kurzfilmen und Bildern. Als Star des Abends erwies sich der italienische Kellner. Er gab mehrere italienische Lieder zum Besten. Das Publikum stimmte begeistert in den Refrain „Marina, Marina, Marina“ ein. (AL)

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