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Plastikverpackungen: Nehmt den Rucksack!

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Kommentar Von Brigitte Mellert
12.06.2019

Ein einziger Cent soll verhindern, dass Gurken, Paprika, Äpfel oder Bananen in eine schützende Hülle gepackt werden. Ist das sinnvoll?

Nein. Viel zu häufig sind Gurken und Paprika ohnehin schon in eine Folie eingepackt. Plastik in Plastik. Was soll das bringen? Bananen haben an sich eine natürliche und dicke Schale. Die ist Schutz genug.

Das Ergebnis liegt in unseren Mülltonnen. Noch immer wird zu viel Plastik im Landkreis weggeschmissen. Fast fünf Kilogramm Kunststoffe pro Kopf – wiederverwertbar ist davon lange nicht alles.

Ein Schritt in die richtige Richtung

Supermärkte wollen das Grüne Gewissen der Kunden erleichtern und nachhaltigere Ersatzprodukte anbieten. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber noch lange nicht genug. Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen können recycelt werden können, biologisch abbaubar sind sie aber selten. Sie sind nur weniger schädlich als herkömmliches Plastik. Um wirklich etwas zu tun, müssten Supermärkte das Geld, das sie an den Tüten verdienen, für Umweltschutzprojekte einsetzen.

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Der konsequente Schritt wäre, auf Plastiktüten komplett zu verzichten. Alternativen gibt es genug: Tragetaschen, Jutebeutel und Rucksäcke. Nur so ist der Umwelt auf Dauer geholfen.

Wie die Reaktionen im Augsburger Land ausfallen, lesen Sie hier: "Ein Cent für eine Tüte ist lächerlich"

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