Newsticker

Mehr als 10.000 Neuinfektionen in Deutschland
  1. Startseite
  2. Lokales (Augsburg Land)
  3. Politisches Allerlei bei Kässpatzen und Matjes

CSU

21.02.2015

Politisches Allerlei bei Kässpatzen und Matjes

Beim Politischen Aschermittwoch in Stadtbergen trafen sich (von links) der Stadtberger CSU-Ortsvorsitzende Tobias Schmid, Staatssekretär Bernd Sibler, Landtagsabgeordnete Carolina Trautner, Bürgermeister Paul Metz, zugleich auch Ortsvorsitzender der CSU Leitershofen, und Stephan Gabriel, CSU-Vorsitzender in Deuringen.
Bild: Ingrid Strohmayr

Staatssekretär Bernd Sibler ärgert sich in Stadtbergen über den Länderfinanzausgleich und outet sich als FCA-Fan

Zum zweiten Politischen Aschermittwoch luden die CSU-Ortsverbände Stadtbergen, Leitershofen und Deuringen ins Foyer des Stadtberger Bürgersaals, wo als Redner Bernd Sibler, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, beim Fastenessen mit Kässpatzen und Matjes erwartet wurde.

Tobias Schmid, Vorsitzender der CSU Stadtbergen, freute sich, dass eine gute bayerische Tradition fortgesetzt werden kann. Das gute Ergebnis der Kommunalwahl sei für die CSU Ansporn, Verpflichtung und Auftrag, die anstehenden Herausforderungen der Stadt behutsam und positiv weiterzuentwickeln, sagte der Ortsvorsitzende.

Staatssekretär Sibler, der 1998 mit 27 Jahren als jüngster CSU-Abgeordneter in den Landtag gewählt wurde, „outete“ sich zu Beginn als echter und großer Fan des FC Augsburg und hatte sofort die Sympathien auf seiner Seite. Das Klinikum Augsburg werde bald Universitätsklinik, und Sibler sieht dies auch als i-Tüpfelchen der akademischen Ausbildung.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Zum Thema Länderfinanzausgleich betonte Sibler, dass der Freistaat Bayern auch bis 1990 Gelder aus dem Länderfinanzausgleich bekomme. „Mittlerweile bezahlen wir in einem Jahr mehr in das System hinein, als wir in den 40 Jahren bekommen haben. Das sind immerhin fünf Milliarden Euro, fast zehn Prozent des Gesamthaushalts des Freistaats Bayern. Was könnten wir wohl damit alles machen, Straßen bauen, Polizeibeamte einstellen oder auch den Kommunen geben, damit diese noch bessere Arbeit leisten könnten …!“

Er ärgere sich über jeden einzelnen Euro, den Bayern in den Länderfinanzausgleich zahlen müsse. Geld, das in Bildung, Ausbildung, Schule, Universitäten und Hochschulen investiert werde, sei die ganz zentrale Investition in die Zukunftsfähigkeit des Freistaates Bayern. „Wir möchten den jungen Menschen in diesem rohstoffarmen Land Wissen und Können, aber auch Herz und Charakter mitgeben können.“

Zum Thema Asyl forderte Sibler, dass abgelehnte Asylbewerber aus dem Balkan konsequent abgeschoben werden und Kosovo und Albanien als sichere Drittstaaten eingestuft werden müssen. Neben schnelleren Asylverfahren sollte es künftig statt Geldleistungen wieder Sachleistungen geben, „denn Geldleistungen sind ein Anreiz“.

Ein klares „Nein“ richtete Sibler zur weiteren finanziellen Unterstützung von Griechenland. „Da muss man schon Grund zur Sorge haben.“ Wenn konservativ geführte Länder wie Portugal, Irland, Spanien es eben geschafft haben, aus diesem EU-Rettungsschirm wieder herauszukommen, um mit Anstrengung und Sparbereitschaft Geld zurückzuzahlen, „dann kann man gar nicht anders, als bei Griechenland hart zu bleiben“. (inst)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren