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Landkreis Augsburg

13.09.2019

Protest im Augsburger Land soll sich  jetzt auszahlen

Europaweit protestieren Jugendliche gegen die Folgen der internationalen Klimapolitik. Im Augsburger Land können junge Menschen damit nun sogar Geld verdiene.
Bild: Lennart Stock, dpa

Der Landkreis Augsburg will von Jugendlichen wissen: Wofür lohnt es sich, zu kämpfen? Nun kann man mit Protest sogar Geld verdienen.

Europaweit protestieren Jugendliche gegen die Folgen der internationalen Klimapolitik und viele Erwachsenen sehen’s mit Wohlgefallen und klatschen Beifall für den Mut zum Protest. Im Augsburger Land können junge Menschen damit nun sogar Geld verdienen – eine künstlerische Ader vorausgesetzt.

Denn der 9. Jugendkulturpreis des Landkreises steht unter dem Motto „Protest - für was lohnt es sich zu kämpfen?“. „Wir sind schon sehr gespannt, welche Ideen die Jugendlichen im Landkreis zu diesem Thema haben und freuen uns auf viele kreative Einreichungen“, so Landrat Martin Sailer. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Egal ob Foto-, Video- oder Musikprojekt, Theater, Tanz oder Modekollektion - alles ist erlaubt.

Mindestens zwei Drittel der Teilnehmer müssen im Landkreis Augsburg gemeldet sein

Teilnehmen können im Wettbewerbszeitraum zwischen 1. Oktober 2019 und 31. März 2020 alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter zwischen zwölf und 26 Jahren, die ihren Hauptwohnsitz im Landkreis Augsburg haben. Bei Gruppen müssen mindestens zwei Drittel der Teilnehmer im Landkreis Augsburg gemeldet sein. Das Anmeldeformular findet man auf der Homepage des Landkreises Augsburg unter www.landkreis-augsburg.de/jugendkulturpreis.

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Jeder Einreichung muss ein Exposé, also eine schriftliche Erläuterung zur eigenen Arbeit, beiliegen. Sollte ein Werk nicht transportabel sein oder sich nicht zur Präsentation in begrenzten Räumlichkeiten eignen, können aussagekräftig Abbildungen eingereicht werden.

Verliehen wird der Jugendkulturpreis, der mit 3000 Euro dotiert ist, dann im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung im Landratsamt Augsburg von Landrat Sailer.

Auch frühere Jugendkulturpreise haben schon gesellschaftlich aktuelle Themen aufgegriffen. Vor zwei Jahren ging es um Social media, 2015 wurde die Flüchtlingsfrage thematisiert. (AL/cf)

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