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Konzert

08.11.2017

Publikum hat viel Lust auf böhmische Blasmusik

Alle Register ihres Könnens zog die SGL- Werkskapelle unter Florian Helgemeier beim Konzertabend, der unter dem Motto „Lust auf Böhmisch“ stand.
Bild: Peter Heider

SGL-Kapelle musiziert in der Gemeindehalle Meitingen vor 200 Gästen. Auch kleine Gruppen begeistern

Ein Workshop mit Berthold Schick im Frühjahr dieses Jahres war ausschlaggebend für eine Idee, ein Konzert mit Böhmischer Blasmusik in Meitingen zu veranstalten. Den Musikanten der SGL-Werkskapelle hatte die detaillierte Arbeit mit dem Komponisten und Musiker, der viele Jahre mit Ernst Mosch und den Egerländer Musikanten auf Tournee war und heute zur bekannten Gruppe Allgäu gehört, viel Freude gemacht. So wurde beim Workshop die Konzertidee geboren.

„Viele Freunde und ein breites Publikum fordern immer wieder mehr Blasmusik bei einem Konzert“, so der Vorsitzende der SGL- Werkskapelle, Ulrich Riemensperger. Deshalb erstellten Dirigent Florian Helgemeier und der stellvertretende Vorsitzende Johannes Stuhler ein Programm unter dem Motto „Lust auf Böhmisch“ – das zugleich Titel einer Polka ist. In der Gemeindehalle Meitingen waren über 200 Besucher begeistert. Bereits bei den ersten Stücken, dem Marsch „Textilaku“ aus der Feder von Karol Pádiv, und den beiden Polkas „Die Liebste“ und „Böhmische Musikantengrüße“, sprang der Funke aufs Publikum über. Zwei kleine vereinsinterne Gruppen wechselten sich im Programm mit der Werkskapelle ab. „LechBlech“ nennt sich ein Quintett, das seit etwa zwei Jahren gemeinsam Wirtshausmusik macht. Mit Flügelhorn, Ventilposaune und einer „Ziach“ spielten und sangen die fünf Musikanten zünftig auf.

Neu gegründet, als Kontrast zur 40-Personen-Besetzung der Werks-Kapelle, demonstrierte die Gruppe „Holz und so“ eindrucksvoll, wie Böhmische Blasmusik klingt, wenn man jede Stimme einfach besetzt. Arrangiert wurden diese Stücke von Teresa Kiss und Florian Helgemeier. Durch das Programm führten Teresa Kiss und Andreas Rauch mit viel Witz und Wissen zu den Stücken wie „Märchenwalzer“, „Tondovi“, „Egerländer Liedermarsch“ und „Böhmisches Feuer“. Das Publikum dankte mit lang anhaltendem Applaus und wurde mit dem bekannten Gassenhauer „Rosamunde“ verabschiedet.

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