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31.03.2009

Radfahrer rollen trotz Regenwetter

Beim Radrennen um den 36. Schwarzbräu-Straßenpreis 2009 in Zusmarshausen konnten sich die im Vorfeld favorisierten Fahrer nicht durchsetzen. Obwohl mit Vorjahressieger Rolf Hofbauer, 6-Tage-Rennen-Fahrer und Erik-Zabel-Kollege Leif Lampater und den beiden ehemaligen Gerolsteiner-Profis und Tour-de-France-Teilnehmern Sven Krauß und Volker Ordowski vier Topkandidaten an den Start gingen, durfte am Ende Fabian Pohl vom Team Isaac Torgau, der die Ziellinie in der A+B-Eliteklasse als Erster passierte, jubeln.

Die Gesamtstrecke belief sich auf 135 Kilometer, welche die Teilnehmer unter nasskalten Verhältnissen zu absolvieren hatten. "Es sind zwar erschwerte Bedingungen, doch die Fahrer sind Profis genug, um das richtig einzuschätzen. Auch die Reifen sind mittlerweile so gut entwickelt, dass sie nahezu jeder Witterung standhalten können", so Rennleiter Walter Klein zur wenig frühlingshaften Wetterlage. Umtriebig und penibel wurde von allen Helfern im Vorfeld der Veranstaltung gearbeitet. So empfing zum Beispiel Pressechef Markus Klein vom Radsportverein Phönix Augsburg ein Kamerateam des Bayerischen Rundfunks, das mit einem Auto das komplette Rennen begleitete.

Highlight am Kaiserberg

Als Highlight des Rennens hat sich der Abschnitt Kaiserberg in Dinkelscherben herauskristallisiert. Bekannt für seine lange und kurvige Steigung, konnte man hier schon von Beginn an beobachten, was die Topfahrer von den weniger gut trainierten Teilnehmern unterschied. Während die Profis den Berg größtenteils relativ locker, im Sattel sitzend und mit einem höheren Gang passierten, quälten sich die "Laien" mit sichtbar weniger Tempo, hoher Trittfrequenz und von Anstrengung verzerrter Miene hinauf. Merkbar wurde dies gleich in der ersten Runde, als sich eine Ausreißergruppe von fünf Fahrern vom Hauptfeld absetzen konnte.

Radfahrer rollen trotz Regenwetter

Auch für die Zuschauer stellte die einzig wirklich nennenswerte Steigung wohl den spannendsten Part im Rennverlauf dar. So wurden hier die Fahrer von ihren jeweiligen Fangruppen und Familien mit Klatschen und Zurufen besonders angefeuert. "Hopp, hopp, hopp, hopp" und "Zieh, zieh, zieh" waren die am häufigsten verwendeten Parolen, mit denen die Radbegeisterten Betrachter versuchten, ihren Favoriten zu pushen.

Ein weiterer Zuschauermagnet, der Staunen und offene Münder bescherte, war der als Safety-Car eingesetzte Audi R8. Durch satten Sound und einen beherzten Tritt aufs Gaspedal zog er jedes Mal, wenn er eine Fangruppe passierte, die volle Aufmerksamkeit auf sich. Mit blinkenden Lichtern auf dem Dach und eingeschalteter Warnblinkanlage führte der Rennwagen das Hauptfeld an.

Ein Kompliment ist dem Radsportverein Phönix 1893 Augsburg, den Sponsoren und allen Helfern der Veranstaltung auszusprechen, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten und allen radbegeisterten Fans ein gelungenes Rennen lieferten.

Bei uns im Internet

gibt es eine Bildergalerie unter

augsburger-allgemeine-land.de

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