Newsticker

Steigende Infektionszahlen: Bundesregierung spricht für ganz Belgien eine Reisewarnung aus
  1. Startseite
  2. Lokales (Augsburg Land)
  3. Rathaus erhält einen Fahrstuhl

Welden nutzt alten Schlauchturm

19.06.2009

Rathaus erhält einen Fahrstuhl

Ob ein Aufzug im Rathaus überhaupt nötig ist und ob dieser auch bis ins Dachgeschoss fahren soll, war ein Teil einer eineinhalbstündigen Diskussion des Gemeinderats in Welden. Thema war die energetische Modernisierung und der Umbau des knapp vierzig Jahre alten Rathauses. Gemeinderäte aller Fraktionen verwiesen auf die schwierige Haushaltslage, eigentlich habe man aufgrund der enormen Kosten den Rathausumbau in den vergangenen Jahren immer wieder verschoben. Von Ulrike Hauke

Welden Ob ein Aufzug im Rathaus überhaupt nötig ist und ob dieser auch bis ins Dachgeschoss fahren soll, war ein Teil einer eineinhalbstündigen Diskussion des Gemeinderats in Welden. Thema war die energetische Modernisierung und der Umbau des knapp vierzig Jahre alten Rathauses. Gemeinderäte aller Fraktionen verwiesen auf die schwierige Haushaltslage, eigentlich habe man aufgrund der enormen Kosten den Rathausumbau in den vergangenen Jahren immer wieder verschoben.

Wenn schon einen Lift, dann gleich bis ins Dachgeschoss

Bürgermeister Peter Bergmeir meinte dazu, nur aufgrund der Zuteilung von Fördergeldern von fast 55 Prozent aus dem Konjunkturpaket II für dieses Projekt seien jetzt diese Arbeiten überhaupt möglich. Dass sie notwendig sind, darin war man sich einig. Infrage wurde gestellt, ob man sich die Kosten von rund 30 000 Euro für einen Aufzug nur bis in den ersten Stock und die bleibenden Wartungskosten dafür nicht sparen könne. Wenn schon einen Lift, dann gleich bis ins Dachgeschoss, war der Tenor einiger Räte.

Rathaus erhält einen Fahrstuhl

Gerhard Groß informierte, dies koste rund 3000 Euro mehr. Er führte die vorläufigen Planungen samt Berechnungen aller Maßnahmen durch. "Es ist für uns ein Glücksfall, dass wir den ehemaligen Schlauchtrockenturm als Aufzugsschacht verwenden können und dieser zentral im Gebäude liegt", betonte Bergmeir in der Diskussion.

Einig war man sich, wenn schon zum jetzigen Zeitpunkt aufgrund der Fördermittel umgebaut wird, dann solle zwar auf die Kosten geachtet werden, doch gleichzeitig solle das Rathaus ein repräsentatives Gebäude werden. Es müsse für alle - junge, alte sowie behinderte - Bürger ungehindert zugänglich sein.

Letztendlich entschied sich der Rat mit 8:5 Stimmen für einen Aufzug bis ins Dachgeschoss und einstimmig dafür, dass das Rathaus nach vorliegenden Plänen umgebaut wird. Vorgesehen ist ein behindertengerechter Zugang an der Ostseite des Gebäudes, energetische Dämmung der Außenwände, Kellerdecke und des Dachs sowie neue Fenster und Türen. Weiter der Einbau einer Pelletsheizung.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren