Newsticker

Wegen Corona: CDU-Spitze verschiebt Parteitag zur Vorsitzendenwahl ins nächste Jahr
  1. Startseite
  2. Lokales (Augsburg Land)
  3. Regisseurinnen präsentieren eigenes Stück

Premiere

30.07.2012

Regisseurinnen präsentieren eigenes Stück

Die Fun-KG mit ihren Leiterinnen Nina Matic, Isabell Meitinger und Kathrin Mayer (hinten von links) zeigten das Stück „Der verschwundene Gummistiefel“.
Bild: R. Gumpp

Die Fun-KG zeigt „Der verschwundene Gummistiefel“

Allmannshofen „Kreuzkruzifix, wo ist er denn?“ Mit diesem derben Fluch startet Bauer Tobi (Tobias Meitinger) die Suche nach seinem zweiten Gummistiefel. Er muss unbedingt zum Melken in den Stall, aber das gute Stück lässt sich nirgendwo finden.

19 Schauspielerinnen und Schauspieler zwischen sechs und 13 Jahren hatten sich fünf Monate auf die Premiere von „Der verschwundene Gummistiefel“ vorbereitet. Das Besondere daran: Das Stück wurde von den 16- und 17-jährigen Leiterinnen der Kindergruppe „Fun- KG“ selbst geschrieben und inszeniert. Nina Matic, Kathrin Mayer und Isabell Meitinger texteten außerdem Musikstücke um, choreografierten Tanzeinlagen und kreierten Kostüme und Masken.

Selbst die Mäusepolizei ist ratlos

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Der betroffene Bauer Tobi ruft die anderen Bewohner des Hofes sogar zu einer Krisensitzung zusammen, doch niemand hat den Gummistiefel gesehen. Selbst die Mäusepolizei (Anna Winter, Ronja Widmann), die ihre Nase überall hineinsteckt, kommt mit den Ermittlungen nicht voran, genauso wenig wie der verschlafene Hofhund (Lara Stettberger).

Nach einer halben Stunde kurzweiliger Suche stellt sich heraus, dass der stolze Pfau (Sophia Winter) den Stiefel als kuscheliges Nest für seinen Nachwuchs geklaut hatte. Nur der kleine Tobias (Tobias Berkl), der Nachbarsjunge, wusste dies von Anfang an. Aber wer hört denn schon einem kleinen Jungen zu?

Gemeinderätin Andrea Meitinger lobte im Anschluss an den begeisterten Beifall das ehrenamtliche Engagement der Jugendlichen. Bürgermeister Manfred Brummer zeigte sich zuversichtlich, dass diese Aufführungen bald in Räumlichkeiten mit einer richtigen Bühne stattfinden könnten. Der Rathauschef lud alle Beteiligten dann in das Bürgerhaus ein. Die jungen „Regisseurinnen“ erhielten als Dankeschön der Eltern je einen Einkaufsgutschein. (rogu)

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren