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Dinkelscherben

14.05.2018

Rein ins neue Panoramabad

Für die Kleinsten gibt es nun in Dinkelscherben ein neues Kinderbecken aus Edelstahl mit Rutsche und Spritzfiguren.

Im Freibad Dinkelscherben warten einige Neuerungen auf die Besucher. Zum Start in den Sommer kamen gestern rund 100 Schwimmer

Die wichtigste Voraussetzung für die Freibaderöffnung war gegeben: Das Wetter spielte mit und so stand in Dinkelscherben nichts im Weg, die Badesaison mit einem Fest und dem traditionellen Anbaden zu eröffnen.

Nach der langen Winterpause waren zahlreiche Besucher gekommen, um die vielen Neuheiten des beliebten Freibads in Dinkelscherben zu begutachten, die die Freizeitstätte nun zu einem beliebten Eldorado für alle Sommerfans machen dürften.

„Schön ist’s geworden“, war die einhellige Meinung der Badegäste. Es war auch kräftig in das Freibad Dinkelscherben investiert worden – 600000 Euro in drei Jahren. Somit präsentierte sich das Badegelände tipptopp. Gebäude, die Türen zu den Umkleiden, die Wege, der Eingang mit einem Kassenautomaten sowie die Treppe erstrahlten in neuem Glanz und boten einen durchweg positiven Eindruck.

Ein großes Hallo rief aber vor allem das neue Kinderbecken hervor und so manche Eltern hatten Mühe, ihre Kleinen noch von einem allzu langen kühlen Bad abzuhalten. Eine kleine Rutsche und Spritzfiguren waren einfach zu verlockend.

Die alten Fliesen des Kinderbeckens waren rissig geworden und boten somit ein Risiko vor allem für die kleinen Kinderfüßchen, erklärte Bürgermeister Edgar Kalb. Jetzt ist mit einem Edelstahlpool hier jede Gefahr gebannt und die Gemeinde Dinkelscherben hofft durch diese Maßnahme, für die nächsten Jahrzehnte Ruhe zu haben. Aber auch die erweiterte Terrasse sowie eine größere Anzahl an Liegestühlen für die Liegewiese fanden großen Anklang bei den Badbesuchern.

„Wir haben mit dem Bad den Sprung ins neue Jahrtausend geschafft“, freute sich Bürgermeister Kalb. Somit ging man in Dinkelscherben bei besten Bedingungen und vor allem schönstem Sommerwetter in die neue Badesaison. Es war jedenfalls viel los auf dem Freibadgelände. Für den Saisoneröffnungstag war ein vielfältiges Programm mit bester lukullischer Versorgung auf die Beine gestellt worden.

Nachdem Pfarrer Martin Gail den neuen Kinderbereich eingeweiht hatte, stieß man mit Sekt und Saft sowie „Bratwürstl for free“ auf eine schöne und erfolgreiche Badesaison an.

Absoluter Höhepunkt war das traditionelle Anbaden der Wasserwacht. Es war mit einem Sprung ins 19,6 Grad „warme“ Becken schon noch ein etwas frischer Start, doch immerhin fast 100 unerschrockene Schwimmer tauchten wagemutig in die Fluten. Mitten unter ihnen der 82-jährige Alois Langenmair. Er war mit Sohn, Schwiegertochter und Enkeln zum gemeinsamen Anbaden gekommen. Er komme schon seit vielen Jahren mehr oder weniger täglich hierher zum Schwimmen, erklärte er. Beim Anbaden wäre er schon mit nur neun Grad Wassertemperatur dabei gewesen, erinnerte er sich noch ganz genau. Auch Bürgermeister Kalb hat eine weitaus kühlere Wassertemperatur mit elf Grad in Erinnerung.

Ob neun oder elf Grad – auch die knapp 20 Grad waren für viele Zuschauer schon viel zu kalt. Sie beschränkten sich lieber aufs Zuschauen und Anfeuern und im Bikini am Beckenrand in der Sonne sitzen oder liegen war durchaus nicht zu verachten.

War es für manche der Wagemutigen schon noch eine Zitterpartie, so fassten sie sich doch kühn ein Herz und sprangen in die kühlen Fluten. Lustig anzusehen waren die Jungmännergruppen, die vorsorglich mit Wollmützen ins Becken sprangen. „Beim Anbaden sind immer viele dabei, auch wenn das Wasser etwas kälter ist, das ist schon ein gewisser Gruppenzwang“, erklärte Bademeisterin Sabine Berchthold.

Kaltes Wasser macht aber anscheinend auch gute Laune, denn bei Kaffee und Kuchen feierten die Besucher anschließend die Eröffnung der Freibadesaison gemeinsam weiter. Übrigens es gibt noch eine weitere Neuheit: Der Name des Bads hat sich an das neue Bad angepasst: Aus dem alten „Waldfreibad“ wurde jetzt ganz modern „Panoramabad“.

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