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08.01.2019

Retter müssen immer öfter zur B2 ausrücken

Ehrung bei der Langweider Feuerwehr: (von links) Ralf Schwertfirm, Fabian Greppmeier, Markus Steigleder, Eugen Stegmayr, Markus Kopold, Erwin Siebers, Bürgermeister Jürgen Gilg, Christian Brummer, Simon Strempfl, Christian Steiner, Thomas Hörmann und Markus Hörmann.
Bild: Johann Buchart

Langweider Feuerwehr verzeichnet Einsatzrekord. Darunter war auch ein „pappsüßer“ Notfall 

Mit 76 Einsätzen war die Langweider Feuerwehr im vergangenen Jahr wieder gut ausgelastet. Hilfeleistungen auf der Bundesstraße 2 waren der Schwerpunkt. Mit insgesamt 20 Einsätzen wurde dort laut Kommandant Markus Kopold ein neuer Höchststand seit dem vierspurigen Ausbau erreicht.

Besonders kurios war die Fahrbahnreinigung nach einem Lkw-Unfall, bei dem Karamellsoße in großem Umfang ausgelaufen war. Zudem wurde die Wehr zu 20 Bränden gerufen. Sie zählt zurzeit 88 Aktive, darunter sind 14 Frauen. Der Personalstand der aktiven Wehr konnte durch einige Zugänge aus der eigenen Jugendfeuerwehr auf hohem Niveau gehalten werden. Kopold berichtete auch von 83 Übungs- und Ausbildungsveranstaltungen wobei circa 2100 Arbeitsstunden anfielen.

Wie jedes Jahr war die Wehr auch bei den Leistungsprüfungen sehr eifrig. Neben zehn Kameraden, die die traditionelle Leistungsprüfung, „Die Gruppe im Löscheinsatz“ absolvierten, waren weitere 20 Feuerwehrler bei der Leistungsprüfung „Technische Hilfeleistung“ erfolgreich. Weiterhin gut angenommen wird auch das wöchentliche Sportprogramm in Form des Feuerwehr-Einsatz-Trainings. Für die Brandschutzerziehung im Bereich der Kindergärten und Schulen konnte Manuel Weiß gewonnen werden.

Erfreut war Kommandant Kopold über die unbürokratische Umwidmung des ehemaligen Gemeindebusses zum Mannschaftstransportfahrzeug. Positives konnte er auch zum Thema Ersatzbeschaffung der Drehleiter berichten. Voraussichtlich im Herbst diesen Jahres kann das neue Fahrzeug in Dienst gestellt werden. Bereits verwirklicht hat die Gemeinde mit Blick auf die zahlreichen Gewässer im Gemeindegebiet den Kauf eines Motorbootes für die Wehr.

„Die Feuerwehr ist eines der wichtigen Elemente im Gemeindeleben. Es ist beeindruckend, was hier läuft“, fasste Bürgermeister Jürgen Gilg in seinem Grußwort zusammen. 14 Mitglieder konnten für langjährige Vereinsmitgliedschaften geehrt werden. (siehe grauer Kasten).

Vorsitzender Markus Hörmann berichtete über die vielfältigen Aktivitäten des abgelaufenen Vereinsjahres. Dazu zählten der eigene Faschingswagen „Die Narrenburg zu Langweid“ und die Brandlöschparty als Attraktion bei vielen jungen Gästen aus der Region. Mit 494 (Vorjahr 490) Vereinsmitgliedern konnte der Mitgliederstand wieder leicht ausgebaut werden.

Auch die derzeit 13 Mädchen und 24 Buben der Jugendfeuerwehr bewältigten ein umfangreiches Ausbildungsprogramm, verdeutlichte Jugendwart Simon Strempfl. Höhepunkt war die Teilnahme am schwäbischen Jugendleistungswettbewerb in Lindau, wo man mit guten Platzierungen punkten konnte.

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