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10.10.2009

Rückendeckung für Bürgerinitiative

Zusmarshausen (mima) - Die geplante Umgehungsstraße von Adelsried war ein Thema bei der Gemeinderatssitzung in Zusmarshausen. Die Vertreter der Bürgerinitiative Streitheim, Stefan Vogg und Harry Juraschek, stellten ihr Alternativkonzept zu dem vom Straßenbauamt und von der bayerischen Straßenbauverwaltung favorisierten Trasse vor.

Vollbesetzter Sitzungssaal

Vogg kritisierte zunächst das Straßenbauamt, dessen Planung er als nicht besonders sorgfältig bezeichnete. Die vom Staatlichen Straßenbauamt bevorzugte Variante 3 würde nicht die "Infrastrukturprobleme Adelsrieds" lösen und wäre letztendlich euch teurer. Vogg mahnte an, dass vom Straßenbauamt bei solchen Vorhaben "Bürgerfreundlichkeit anzustreben" sei und dass man bei derart sensiblen Vorhaben nicht willkürlich verfahren könne. Spontan erhielt er im voll besetzten Sitzungssaal Beifall von anwesenden Streitheimer Bürgern.

Harry Juraschek kritisierte, dass die Gemeinde Adelsried trotz mehrfacher Bemühungen nicht zu einem Dialog bereit sei und sich zwischen der Bürgerinitative und der Gemeindeverwaltung eine "Mauer des Schweigens" aufgebaut habe.

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In der darauffolgenden Diskussion wurde in allen Beiträgen die Planungsarbeit der Bürgerinitiative Streitheim gelobt. Dr. Sommer von der CSU-Fraktion erklärte seine uneingeschränkte Zustimmung zu der von der Bürgerinitiative vorgeschlagenen Trassenführung.

Auch dritter Bürgermeister Richard Hegele will diese Trasse "auf jeden Fall". Auf die Frage, was die Bürgerinitiative unternehmen wolle, wenn ihre Trasse abgelehnt werde, erklärte Vogg, dass man sich dann an einen unabhängigen Gutachter wenden wolle und gezwungen sein werde, den Rechtsweg zu beschreiten.

Bürgermeister Albert Lettinger versuchte, mit seinem Beschlussvorschlag ausgleichend zu wirken, indem er erklärte., dass der Markt die von der Bürgerinitiative vorgeschlagene Variante vier begrüßt und an das Straßenbauamt die Bitte richtet, sich "intensiv mit dieser Variante zu befassen" und die Vorteile darin zu sehen. Variante 3 wird abgelehnt.

Dieser Beschlussvorschlag wurde einstimmig angenommen.

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