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Lauf

22.07.2016

Runde um Runde für den guten Zweck

Bei Biologie- und Chemielehrer Ralf Zöbelein und Beate Woitassek von humedica holten sich die Läufer ihre Gummibänder ab - als Nachweis für die gelaufenen Runden.
Bild: Jutta Kaiser-Wiatrek

Die Diedorfer Gymnasiasten geben trotz Hitze alles. Sie helfen damit Kindern in Togo

Sie haben sich den heißesten Tag des Sommers ausgesucht, der Schweiß rann bei Zuschauern und Teilnehmern des Sponsorenlaufs. Die Schüler nahmen die Hitze gelassen hin und schnürten unverdrossen ihre Laufschuhe. Ausdauernd liefen die Diedorfer Gymnasiasten Runde um Runde und verbanden sportliche Aktivität mit sozialem Engagement.

Für eine Runde musste jeweils eine Strecke von 600 Metern rund um den Schulcampus zurückgelegt werden. Eltern, Großeltern, Verwandte und Freunde konnten in großer Zahl von den Schülern als Sponsoren gewonnen werden. Pro gelaufener Runde zahlten diese einen vereinbarten Betrag, der auf einem Spendenzettel festgehalten wurde, in die Kasse. Aber auch Schüler, die keine Sponsoren gefunden hatten, hatten allen Grund ihr Bestes zu geben. Sie liefen mit für den Klassenwettbewerb. Immerhin war für die beste Klasse ein extra Wandertag ausgelobt worden. Preise warteten auch auf den besten Läufer einer jeden Jahrgangsstufe. Von 8.30 Uhr bis 12.15 Uhr konnte je nach Lust und Laune und vor allem Hitzeresistenz gelaufen werden, dann hieß es die Gummibänder, welche die Schüler nach jeder gelaufenen Runde an verschiedenen Ausgabestellen abholen konnten, zu zählen. Der Sponsorenlauf am Schmuttertal-Gymnasium war für die Initiatorin, Sport- und Religionslehrerin Gabi Sturm mehr als nur ein besonderer Sporttag. „Es macht den Schülern nicht nur Freude sich für die gute Sache einzusetzen, die Veranstaltung steigert auch das Gemeinschaftsgefühl ganz im Sinne des Wertigkeitssystems unserer Schule“, freute sie sich. Beteiligt an der guten Sache haben sich auch Mitglieder des Elternbeirats, die unermüdlich frisches Obst für die Teilnehmer in Stückchen schnitten. Unterstützt werden soll mit dem erlaufenen Geld ein Projekt in Togo.

Es war die Entscheidung der Schülermitverwaltung die kleine Republik Togo zu unterstützen. Ohne die Unterstützung durch den Sponsorenlauf des Schmuttertal-Gymansiums in Diedorf hätte in diesem Jahr eine Hilfslieferung dorthin nicht gewährleistet werden können, erklärte Beate Woitassek von Humedica. Schulleiter Günter Manhardts sah in dem Lauf eine besonders ideale Verbindung zwischen Sport und gutem Zweck. Dieser Meinung schlossen sich auch Pauline Reefs und Anna Kraus aus der Klasse 6b an. „Ich strenge mich an, weil ich weiß, dass ich etwas Gutes tue“, erklärte die zwölfjährige Pauline.

Ihre Mitschülerin Anna schränkte angesichts der Hitze ehrlich ein, dass sie auf der Strecke manchmal schon ein Stück gegangen ist, statt ständig zu laufen. Luis Schönweiß, der gerade eine Pause machte, hatte innerhalb einer Dreiviertelstunde bereits zehn Runden hinter sich gebracht. „15 Runden habe ich mir vorgenommen“, meinte er. Die hat er sicherlich bis zum Ende des Laufs locker geschafft.

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