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SPD: Kein Retter in Sicht

Kommentar Von Christoph Frey
15.01.2019

O weh, SPD. Dies wird sich so mancher denken in diesen Tagen, der den Genossen Sympathien entgegenbringt.

Die letzten Wahlergebnisse waren desaströs, die Umfragewerte sind im Keller, und weit und breit ist kein Retter in Sicht. Eine Retterin übrigens auch nicht.

Auch im Augsburger Land hat die Partei schon deutlich bessere Zeiten gesehen, mehr Zuversicht und Begeisterung verströmt. Allein einen Nachfolger für den zurückgetretenen Kreisvorsitzenden Florian Kubsch zu finden, der Mitte November die Brocken hinwarf, scheint eine schwierige Aufgabe zu sein. Dabei bräuchte die Partei dringend jemanden, der auf örtlicher Ebene die personelle Erneuerung vorantreibt, wo doch die nächste Nagelprobe unerbittlich naht – und das ist weniger die anstehende Europawahl.

Schon im Vorfeld der Kommunalwahlen im Frühjahr 2020 wird sich zeigen, ob es den SPD-Ortsvereinen gelingt, attraktive Kandidaten für Stadt- und Gemeinderäte zu gewinnen. Das ist ohnehin kein leichtes Geschäft, weil die Bereitschaft, sich in der Kommunalpolitik zu engagieren, grundsätzlich eher abnimmt. Eine Partei aber, die tief in der Krise steckt und das Verlierer-Image nicht loswird, tut sich noch schwerer.

Wie die Stadtberger Landtagsabgeordnete Simone Strohmayr die aktuelle Situation beurteilt, lesen Sie hier: Schwierig, aber nicht aussichtslos 

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