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07.10.2009

SPD beantragt Verkehrszählung

Dinkelscherben (AL) - Die SPD-Fraktion bereitet zwei Anträge vor, die bei der SPD-Monatsversammlung in Dinkelscherben vorgestellt wurden. Der erste befasst sich mit der Mödishofer- und der Brunstätter Straße, der andere mit dem Thema Photovoltaik.

Die Anlieger der Mödishofer- und der Brunstätter Straße klagen laut Mitteilung über zu viel Verkehr und haben deshalb eine Unterschriftensammlung an den Gemeinderat übergeben. Die SPD will eine Verkehrszählung beantragen, um anhand der Zahlen beurteilen zu können, ob weitere Schritte notwendig sind. Als schnelle Hilfe sollte eine Geschwindigkeitsbeschränkung eingeführt werden, was die SPD schon seit langem für ganz Dinkelscherben fordert. "Wir wissen auch, dass Tempo 30 nicht der Weisheit letzter Schluss ist, aber es ist ein Anfang", so Gemeinderätin Annette Luckner. Schließlich sei es auch höchste Zeit, an der Montessori-Schule eine Geschwindigkeitsbegrenzung einzuführen. "Unser Ziel ist nach wie vor die Osttangente", erläuterte SPD-Ehrenmitglied Alois Langenmair, damit könnten auch die Mödishofer - und die Brunstätter Straße deutlich entlastet werden.

Debatte über Optik und Nutzen

Der zweite Antrag, der derzeit formuliert wird, befasst sich mit dem Thema Photovoltaik. Die Sozialdemokraten möchten eine Mengenbegrenzung für Freiflächenanlagen. "Der erzeugte Strom soll rein rechnerisch Dinkelscherben versorgen, wir dürfen aber nicht die ganze Reischenau zubauen und die anderen Orte tun gar nichts in Sachen Sonnenenergie", erklärten Annette Luckner und Wolfgang Pentz auf der Monatsversammlung.

Lange wurde über Optik und Nutzen diskutiert, doch am Ende waren sich die Anwesenden mit den Gemeinderäten einig, dass die Optik nur eine untergeordnete Rolle spielen dürfe, der Nutzen sei das Entscheidende.

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