1. Startseite
  2. Lokales (Augsburg Land)
  3. Schäferberuf muss geschützt werden

Schäferberuf muss geschützt werden

Felicitas_Lachmayr.JPG
Kommentar Von Felicitas Lachmayr
08.03.2019

Sie finden kaum noch Weideflächen und bekommen für ihre Wolle so wenig, dass sie gerade den Scherer bezahlen können. Es braucht Maßnahmen, um den Jahrhunderte alten Beruf zu schützen.

Sie finden kaum noch Weideflächen, sind von staatlichen Fördermitteln abhängig und bekommen für ihre Wolle so wenig, dass sie gerade den Scherer bezahlen können. Die Probleme, mit denen Schäfer im Augsburger Land zu kämpfen haben, sind vielfältig. Immer mehr von ihnen geben den Betrieb auf – ein Trend der sich bayernweit beobachten lässt.

Gerade Kleinbetriebe kämpfen ums Überleben. Sie können bei den Billigpreisen für Lammfleisch oder Wolle nicht mehr mithalten. Es müssen dringend Maßnahmen geschaffen werden, um den Jahrtausende alten Beruf zu schützen.

Schafe tragen zur Artenvielfalt bei

Eine staatliche Förderung, die sich an den Tieren und weniger an der Fläche bemisst, könnte helfen. Auch müssten Schäfer wieder stärker in den landwirtschaftlichen Kreislauf eingebunden werden. Wenn der Schnitt im Herbst in der Biogasanlage landet oder Gülle ausgefahren wird, sind die Wiesen für Schäfer unbrauchbar.

ecsImgBannerNewsletter250x370@2x-1315723864673274678.jpg

Zudem sollten sie stärker in die Landschaftspflege einbezogen werden. Mit ihrer Herde mähen und düngen sie, die Schafe verteilen über Kot und Fell Samen und Insekten und tragen so zum Erhalt der Artenvielfalt auf unseren Wiesen bei.

Den Artikel zum Thema lesen Sie hier.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren