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Meitingen

06.01.2018

Schlusslicht will Mut schöpfen

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Michael Förster (rechts) will sich mit dem Bezirksliga-Schlusslicht TSV Neusäß bei der schwäbischen Hallen-Vorrunde in Meitingen gut verkaufen und Mut für die Rückrunde tanken. Nicht mithelfen kann Torhüter Tobias Kastenhuber (links), der beim Turnier in Kissing Rot sah. 
Bild: Foto: Oliver Reiser

TSV Neusäß trifft bei der schwäbischen Vorrunde in der Ballspielhalle auf die Landkreisrivalen TSV Gersthofen und TSV Meitingen

Es ist die letzte Vorrunde der schwäbischen Meisterschaft im Hallenfußball – und auch eines der am stärksten besetzten Turniere. Am Sonntag stehen in der Meitinger Ballspielhalle neben dem vierfachen schwäbischen Meister (1983, 2002, 2003, 2011), dem Landesligisten TSV Aindling, fünf Bezirksligisten auf dem Parkett: Darunter mit dem TSV Gersthofen, dem VfR Neuburg und dem TSV Meitingen drei Aufstiegskandidaten aus der Bezirksliga Nord sowie die Kellerkinder SV Wörnitzstein-Berg und TSV Neusäß.

„Die schwäbische Meisterschaft ist keine Gaudiveranstaltung“, sagt Erwin Er respektvoll, hofft aber, dass seine Truppe trotzdem Spaß haben wird und sich neuen Mut holen kann. „Bei eine schwäbischen Meisterschaft will sich keiner abschießen lassen“, so der Co-Trainer des TSV Neusäß – nach dem Rücktritt von Helmut Riedl auch als Interimscoach tätig – der beim Süd-Bezirksligisten auch noch für die Halle zuständig ist. Deshalb hat er im Gegensatz zum Turnier in Kissing, als der TSV mit einer Mischung aus zweiter Mannschaft und A-Junioren am Start war, mit Thomas Metzenrath, Andreas Beltle, Oktay Abazi oder Kapitän Philipp Scherer erfahrene Hallenkicker aufgeboten. Verzichten muss Er auf Torhüter Tobias Kastenhuber, der in Kissing Rot sah. Für ihn steht David Schmid zwischen den Pfosten.

Zu Beginn der Rückrunde wird dann Karl-Heinz Pecher sein Amt beim TSV Neusäß antreten. So wie es derzeit aussieht, wird der 51-Jährige einen Neuaufbau starten. Denn die geplanten Verstärkungen lassen auf sich warten, obwohl sich der Sportliche Leiter Günther Hausmann die Haken abgerannt hat. „Wir werden keinen finanziellen Schnellschuss machen“, sagt Hausmann, dem vor allem das Verhalten einiger jüngerer Licker suspekt ist: „Manche stellen Forderungen, auf die wir nicht eingehen. Was nützt mit ein Spieler, der vier Monate bleibt und dann wieder geht.“ Im Gegenteil: Man hat nach Vahidin Vojic (TSV Göggingen), Damjan Canovic (Türk SV Königsbrunn) und Yunus Özkan (TSV Gersthofen) sogar noch weiteren einen Spieler ziehen lassen. Clemens Schneider ist aus privaten Gründen zum Kreisklassisten TSV Welden an seinen Wohnort gewechselt. „Eine menschliche Entscheidung“, sagt Hausmann.

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Auch der TSV Meitingen hat einen Rotsünder zu beklagen. Martin Bader wurde in Wertingen vom Feld gestellt. Darüber hinaus fehlen Kapitän Arthur Fichtner und Matthias Schuster, die mit der Uni eine Skiprüfung zu absolvieren haben. Auch auf der Trainerbank gibt es viel Platz. Chefcoach Paolo Mavros befindet sich im Urlaub, seine beiden Stellvertreter aus der zweiten Mannschaft, Florian Steppich und Christoph Brückner, fehlen aus privaten Gründen. So wird der langzeitverletzte Spieler Benjamin Hoff seine Premiere als Coach feiern.

Gerüchte, dass der TSV Meitingen sich im Sommer mit einigen weiteren Hochkarätern wie Tobias Heikenwälder oder Dominik Robinson von Türkspor Augsburg verstärkt, verweist Abteilungsleiter Torsten Vrazic ins Reich der Fabel: „Ich habe es auch gehört. Woher kommt so etwas?“, kann er nur den Kopf schütteln.

Beim TSV Gersthofen lässt die Premiere des neuen Cheftrainers noch auf sich warten. „Die gibt es erst draußen“, sagt Andi Stieglitz. Der 27-Jährige, der vor wenigen Wochen die Nachfolge des inzwischen als Spieler zum TSV Pöttmes gewechselten Eddi Keil angetreten hat, steckt gerade mitten im Umzug und wird vermutlich nur als Zuschauer in der Ballspielhalle sein. Verantwortlicher Coach in Meitingen ist erneut Roman Artes. Der bisherige Co-Trainer, der als Torhüter beim Ost-Kreisligisten FC Affing spielt und dort schon im ersten Spiel der Rückrunde auf seinen ehemaligen Chef Eddi Keil treffen wird, hat die Mannschaft bereits vor Weihnachten beim Turnier in Bubesheim betreut. Dort schied der TSV trotz guter Besetzung nach einer 0:5-Klatsche gegen Olympia Neugablonz aus. Es ist also noch Luft nach oben. Zu der Mannschaft, die in Bubesheim auf dem Parkett stand, kommt mit Niklas Kratzer ein weiterer Hallen-Spezialist. Er wird den Platz von Okan Yavuz einnehmen.

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