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Auszeichnungen

02.10.2019

Schwabens beste Jung-Handwerker

Ehrung der besten Junghandwerker: (von links) Ulrich Wagner (HWK-Hauptgeschäftsführer, Tobias Baumann, Michael Lawall, Anna Spiegelberger, Johanna Degen, Christian Herr und HWK-Präsident Hans-Peter Rauch. Foto: Handwerkskammer

Von mehr als 50 Kammersiegern kommen sechs aus Betrieben im Augsburger Land

Im Atrium der Handwerkskammer für Schwaben (HWK) wurde extra der rote Teppich ausgerollt. Das schwäbische Handwerk hat allen Grund zum Feiern, denn 54 junge Handwerkerinnen und Handwerker konnten sich im praktischen Leistungswettbewerb durchsetzen und sind für 2019 „die Besten“ in ihrem Gewerk. Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Schwaben (HWK) gratulierte in seiner Begrüßung und lobte das Engagement der Kammersieger: „Sie haben gezeigt, was man aus einer Ausbildung rausholen kann.“ Hans-Peter Rauch, Präsident der HWK Schwaben, zollte den 25 jungen Damen und 29 Herren seine Anerkennung für ihren Trainingsfleiß, ihr Können, ihren Siegeswillen und ihr Durchsetzungsvermögen.

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Die Liste der Sieger 2019 zeigt die ganze Bandbreite der handwerklichen Berufe. In vielen Bereichen konnte der Nachwuchs brillieren. Von A-Z waren 54 Gewerke im Wettbewerb vertreten.

Neben den bekannten Handwerksberufen wie Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Friseur oder Maurer hat das schwäbische Handwerk auch in ausgefallenen Berufen, wie dem Orgel- und Harmoniumbauer oder der Keramikerin, hervorragend qualifizierte Fachkräfte vorzuweisen.

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Am Leistungswettbewerb des deutschen Handwerks können Absolventen der Gesellen- und Abschlussprüfungen 2019 teilnehmen. Sie müssen die beste praktische Prüfungsarbeit in ihren jeweiligen Prüfungsbezirken abgelegt haben. Während bei manchem Gewerk das zur Prüfung angefertigte Gesellenstück für den Wettbewerb bewertet wurde, mussten in anderen Berufen, beispielsweise bei den Fachverkäufern in den Lebensmittelhandwerken oder in den Bau- und Ausbauhandwerken, zusätzlich Arbeitsproben gefertigt werden. Die Kammersieger können jetzt an weiteren Berufswettbewerben teilnehmen. Die nächsten Ebenen sind der Landeswettbewerb und der Bundeswettbewerb.

In seiner Festansprache forderte Rauch mehr Investitionen in die berufliche Bildung: „Wenn wir als Wirtschaftsstandort in der Welt auch künftig ganz vorne mitspielen wollen, dann ist die exzellente Bildung der Schlüssel dafür.

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