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19.03.2009

Schwabmünchen ist jetzt dran

Bobingen/Schwabmünchen Die Bahn baut. Nicht nur, aber auch im Süden von Augsburg. In diesem Frühjahr soll die 2005 begonnene Erneuerung der Strecke Buchloe-Augsburg abgeschlossen werden. Zwölf Millionen Euro stehen für diese letzten Bauabschnitte bereit. Auch mit dieser Investition will die Bahn künftig Geld sparen. Ihr leitender Bauüberwacher Josef Jakob erklärt: "Ziel der Bahn ist es, den Instandhaltungsaufwand absolut zu reduzieren. Am Ende bedeutet das, Personalkosten einzusparen."

Erwartet werden weniger Inspektionsaufwand, weniger Reparatur und Ausbesserung durch eine längere Nutzungsdauer der Schienenanlagen. Die neuen Gleise sollen nicht mehr 20 oder 25 Jahre liegen bleiben, sondern 40 Jahre.

Für Kunden und Anwohner sieht Jakob aber auch einen Vorteil: "Die Züge werden ruhiger." Gearbeitet wird momentan in den Abschnitten Bobingen-Inningen und Inningen-Morellstraße. Der Gleisstrang nach Süden ist bereits komplett samt Untergrund erneuert. Dort wird jetzt die Signaltechnik angeschlossen.

In der Nacht zum 31. März wird auf dem Gegengleis ein Spezialzug in Bobingen starten und sich in Richtung Augsburg vorarbeiten. Am 15. April muss alles fertig sein.

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Dann liegt nur noch ein altes Gleis zwischen Augsburg und Buchloe auf dem Bahndamm. Es ist der westliche Schienenstrang zwischen Bobingen und Schwabmünchen. Dieser wird zwischen dem 17. April und 3. Mai ausgetauscht. Mit der komplexen Organisation der Baustelle erklärt Jakob, warum sich Anwohner und Leser unserer Zeitung manchmal durchaus verständlich über die lauten Warnanlagen beschweren, dies aber kaum zu ändern sei.

Posaunenton kündigt den Zug an

Alle 30 Meter kündigt zwischen Bobingen und Augsburg ein Lautsprecher mit schrillem Posaunenton den Bautrupps jeden Zug an, der sich nähert. "Diese Anlage ist in 800 Meter lange Abschnitte unterteilt. Sie ist nur dort an, wo gearbeitet wird", sagt Jakob.

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