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Polizeireport

30.08.2020

Schwer verletzte Ziege war von der Weide ausgerissen

Eine Ziege hat sich beim Ausbruch von der Weide schwer verletzt.
Bild: Fred Schöllhorn (Symbolfoto)

Plus Ein Jagdpächter hat eine schwer verletzte Ziege gefunden und von ihrem Leid erlöst. Die Polizei hat ermittelt, was mit dem Tier passiert ist.

Anders als zunächst gedacht sind die Umstände, durch die bei Altenmünster eine Ziege schwer verletzt wurde. Das Tier war laut Angaben der Polizei offenbar bereits am Mittwoch von seiner Weide ausgerissen und hatte sich beim Ausbruch die Verletzungen zugezogen. Der zuständige Jagdpächter hatte das Tier von seinem Leid erlöst.

In der Nacht zum Donnerstag hatte Jagdpächter Markus Mayer zwischen Neumünster und Baiershofen eine schwer verletzte Ziege gefunden. In Rücksprache mit der Polizei tötete er das trächtige Tier. Wie vorgeschrieben ließ er es am Fundort liegen, da zunächst nicht bekannt war, wem es gehört. Wenig später war es verschwunden.

Altenmünster: Besitzer hat das tote Tier mitgenommen

Wie die Polizei am Wochenende informierte, hat der Besitzer am Donnerstagvormittag die tote Ziege gefunden und sie dann mitgenommen. Er glaubte zunächst, dass sie von einem Unbekannten erschlagen worden sei, der obendrein die Ohrmarke und ein Glöckchen mitgenommen habe. Das ist nach den aktuellen Ermittlungen jedoch nicht der Fall.

Offenbar war die Edelziege bereits am vergangenen Mittwoch von einer nahe gelegenen umzäunten Weide ausgebrochen. Dort wurde im Zaun ein größeres Loch festgestellt, durch das sie offenbar entkam. Dabei hat sie sich vermutlich die schweren Verletzungen zugezogen und im Anschluss die Ohrmarke und das Glöckchen verloren, berichtet die Polizei.

Kein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz

Die Verletzungen durch den Ausbruch waren so stark, dass das Tier zu verenden drohte. Es japste und röchelte und rang mit dem Tod, als es der zuständige Jagdpächter entdeckte. Er erlöste es nach Rücksprache mit der Polizei Zusmarshausen von seinen Leiden.

Angesichts dieser Erkenntnisse stellen die Ermittler nun fest, dass kein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vorliegt, da die Ziege nicht mutwillig verletzt wurde. Nach dem ersten Anschein waren die Ermittler dem Verdacht nachgegangen, dass ein Unbekannter das Tier erschlagen wollte und es dann schwer verletzt im Gras liegen gelassen hatte. (gol)

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