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27.11.2017

Schwerverkehr lastet schwer auf dem Asphalt

Vor allem die Lastwagen belasten die Fahrbahn.

Warum es zu Verzögerungen bei den Bauarbeiten an der Anschlussstelle Neusäß kam und welche Baustellen folgen

Landkreis Augsburg Vier Jahre dauerte der von vielen Autofahrern ersehnte Ausbau der A 8 zwischen Augsburg und Ulm. Im September 2015 wurde das Jahrhundertprojekt fertig – trotzdem gibt es auf der Strecke immer wieder Baustellen. Gestern kam es zwischen den Anschlussstellen Adelsried und Neusäß zu Behinderungen, weil die Entwässerungsrohre gespült wurden. Am Wochenende wurde an der Anschlussstelle Neusäß gebaut. Darauf geht der Geschäftsführer des Autobahnbetreibers Pansuevia, Robert Schmidt, im Interview ein.

Kaum ist die ausgebaute Autobahn fertig, schon wird sie wieder saniert: Kann das denn sein?

Robert Schmidt: Sie sprechen die Sanierung im Bereich der Anschlussstelle Neusäß an. Diese wurde bereits im Dezember 2003 noch unter der Federführung der Autobahndirektion gebaut und war somit bereits im Bestand vor dem A8-Ausbau. Die Ein- und Ausfahrt Neusäß in Fahrtrichtung München, die auch durch den Schwerverkehr stark belastet ist, zeigte erhebliche Verwerfungen an der Oberfläche insbesondere im Anschluss an den Kreuzungsbereich und stand somit nach knapp 14 Jahren planmäßig im Erhaltungsplan der Pansuevia.

Was genau wurde an der Kreuzung gemacht?

Schmidt: Am vergangenen Wochenende wurde der bestehende Asphalt im Ein- und Abfahrtsast in Richtung München herausgefräst und planmäßig neu eingebaut. Im Anschluss daran wurde die Fahrbahn markiert.

Die Arbeiten zogen sich etwas in die Länge.

Schmidt: Die Arbeiten verzögerten sich aufgrund des einsetzenden Regens am Samstag, sodass die Anschlussstelle erst am Sonntagmittag wieder für den Verkehr komplett freigegeben werden konnte.

Was wird die nächste größere Baustelle entlang der A 8 sein?

Schmidt: Eine weitere Maßnahme heuer ist noch die Instandsetzung der Ein- und Ausfahrt in Leipheim, ähnlich wie bei der Anschlussstelle Neusäß, auch in Fahrtrichtungen München geplant. Diese Maßnahme kann je nach Wetterlage noch sehr kurzfristig an einem Wochenende erfolgen.

Auf was müssen sich Verkehrsteilnehmer im kommenden Jahr einstellen?

Schmidt: 2018 laufen im ersten Quartal in der Bestandstrecke von Leinheim (Burgau) bis Ulm-Elchingen Inspektionen an den Brückenbauwerken. Wenn die Ergebnisse der Untersuchungen feststehen, werden wir dann für Frühjahr und Sommer festlegen, welche Sanierungen nötig sind. Davon unbenommen sind turnusmäßige Aufgaben der Pansuevia wie die Grasmaht und die Reinigung des Entwässerungssystems oder der Winterdienst, der schon wieder angelaufen ist.

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