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Kriminalstatistik

04.03.2013

Sicher wie selten

Die Polizei in der Region musste 2012 seltener ausrücken als 2011.
Bild: Foto: Symbolbild: Alexander Kaya

Nirgends in der Region geht die Kriminalität so zurück

Im Landkreis Augsburg hat im vergangenen Jahr die Anzahl der von der Polizei registrierten Straftaten um acht Prozent abgenommen – nirgends sonst in der Region war der Rückgang so hoch. Das geht aus der Kriminalstatistik hervor, die das Polizeipräsidium Schwaben-Nord heute veröffentlichte. In den nördlichen Gebieten des Landkreises nahm die Kriminalität in besonderem Maße ab, nur im Süden, der zur Polizeiinspektion Schwabmünchen gehört, begingen die Menschen mehr Straftaten als noch 2011. Polizeivizepräsident Werner Strößner zeigte sich angesichts der Zahlen zufrieden. Zwar habe man im Präsidiumsgebiet eine etwas schlechtere Aufklärungsquote als im vorigen Jahr, mit 68,1 Prozent liege man aber noch überm bayernweiten Durchschnitt.

Marco Böck, Kriminaldirektor im Polizeipräsidium Nord, betonte den Zusammenhang zwischen Landkreis und Verbrechen. „In einer Stadt wie Augsburg gibt es ganz andere Chancen für Kriminalität als in ländlichen Gegenden“, sagte Böck. Auf dem Land kenne man sich, in der Stadt sei es einfacher, in der Anonymität zu leben. „Das senkt natürlich die Hemmschwelle.“ Böck vermutete, dass auch der demographische Wandel seinen Beitrag dazu leiste, dass im gesamtem Präsidiumsbereich die Kriminalität um 3,5 Prozent sank. „Wenn das Alter der Bevölkerung nach oben geht, reduzieren sich die Straftaten“, sagte er.

Ein besonders beliebtes Verbrechen ist und bleibt der Betrug, mehr als 6000 Delikte gab es im vergangen Jahr. Die Polizei verzeichnet hier allerdings auch eine sehr hohe Aufklärungsquote. Im Landkreis Augsburg lohnt Betrug sich besonders wenig – die Polizei hat hier 2012 über 90 Prozent aller Fälle aufgeklärt.

Mehr dazu lesen sie morgen im Augsburger Landboten.

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