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Schutz

30.12.2017

So kommen Haustiere gut durch die Silvesternacht

Katzen und andere Haustiere brauchen an Silvester einen Rückzugsort, an dem sie sich sicher fühlen.
Bild: Ehrhar, Deutscher Tierschutzbund

Der Deutsche Tierschutzbund hat Tipps für die Halter

Lautes Feuerwerk, explodierende Knaller, zischende Böller – das alles kann an Silvester bei Haustieren für Angst und Panik sorgen. Tierhalter sollten versuchen, ihre Tiere während dieser Zeit möglichst vom Lärm der Knaller und Raketen abzuschotten, rät der Deutsche Tierschutzbund.

Wichtig sei, Katzen und Hunden Rückzugsmöglichkeiten zu bieten, damit sie sich sicher fühlen können. Geschlossene Fenster und heruntergelassene Rollladen dämpfen die Geräusche zusätzlich ab. Außerdem sei die Anwesenheit einer vertrauten Bezugsperson sehr wichtig, wenn diese beim Haustier bleibt und ihm durch einen souveränen und entspannten Umgang Sicherheit vermittelt. Hilfreich kann es sein, gewohnte Spielrituale bei Hund und Katze durchzuführen, die die Tiere ablenken.

Vogelvolieren und Kleintiergehege sollten weit vom Fenster entfernt stehen und zusätzlich durch ein Tuch zu den Seiten des Raumes hin abgedeckt werden, so der Tierschutzbund. Kleine Heimtiere, die in der Außenhaltung leben, brauchen zusätzliche Versteckmöglichkeiten, die sie vor hellen Blitzen und lautem Knallen etwas abschirmen. Auch sollte man das Gehege unbedingt gegen hereinfallende Feuerwerkskörper absichern.

Hundehalter sollten beim Spaziergang am 31. Dezember – und je nach Schreckhaftigkeit des Tieres auch einige Tage davor und danach – ihre Vierbeiner nicht von der Leine lassen und in möglichst abgelegenen Gegenden Gassi gehen. Katzen mit Freigang sollte man nach Ansicht der Tierschützer am besten im Haus behalten.

Böller in der Nähe von Waldrändern, auf Waldlichtungen, in Parkanlagen oder Höfen mit Tierhaltung zu zünden, sollte tabu sein. Denn scheue Wildtiere in Wald und Flur reagieren besonders sensibel auf laute Geräusche. Auch bei Pferden und Rindern auf der Weide besteht die Gefahr, dass sie in Panik geraten und ausbrechen. (AL)

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