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Konzert

30.01.2018

So schön ist Wörleschwanger Blasmusik

Beim Konzert wurden verdiente Musiker geehrt: (von links) Angela Ehinger, Bezirksvorsitzende des ASM-Bezirks 15, Bürgermeister Bernhard Uhl, Steffen Kraus, Raphael Bermeitinger, Stefan Krebs, Dominik Steppich, Antonia Hirle, Lukas Hirle, Christine Steppich, Vorsitzender Christoph Hieber und Markus Wiedemann. 
Bild: Dieminger

Der Musikverein begeistert mit einem breiten Repertoire. Viele Musiker spielen schon seit Jahrzehnten mit

Beim traditionellen Jahreskonzert hat der Musikverein Wörleschwang mit einem breiten Repertoire begeistert. Die Kapelle eröffnete das Konzert im Landgasthof Demharter mit dem Stück „Ringgenberger Festmusik – Freunde der Musik“ von Markus Götz. Mit ihrem beeindruckenden Zusammenspiel bewiesen die Musiker, dass auch sie Freunde der Musik sind. Viele spielen schon seit Jahrzehnten mit.

Das zweite Stück berichtete vom Wetter und wie dieses mithilfe von Musikinstrumenten eindrucksvoll gestaltet werden kann: „Cloud(iu)s der Wolkenmann“ von Thiemo Krass. Gefolgt von einem Loblied an die Schönheit des Landes Tirol zeigten die Musiker ihre Talente in den unterschiedlichsten Genres der Musik. Mit „Alpine Inspirations“ von Martin Scharnagel machten sie sich auf eine Wanderung durch die Tiroler Bergwelt und ihre unterschiedlichen Facetten. Klangvoll präsentierten die Musiker die beeindruckenden Teile der Bergwanderung. Mit einer Zeitreise lockerte die Kapelle die Konzertatmosphäre auf und lud zum Mitsummen ein: „Maid of Orleans“ von Andy McCluskey, arrangiert von Gilbert Tinner, sowie „Downtown“ von Toni Hatch, arrangiert von Stefan Schwalgin, standen auf dem Programm.

Nach der Pause kamen die Blasmusikfans im Saal auf ihre Kosten. Mit dem Konzertmarsch „Abel Tasman“ von Alexander Pfluger bespielten die Musiker die aufregende Entdeckungsreise des holländischen Seefahrers. Den Grandprix der Volksmusik holten die Musikanten anschließend mit „So schön ist Blasmusik“ von Erich Becht, arrangiert von Martin Scharnagel, zurück nach Wörleschwang. Die Titelmelodie des Grandprix der Volksmusik fand schnell den Weg in die Herzen der Zuhörer, die lautstark mit klatschten. Beim „Bohemian Gallop“ von Alfred Bösendorfer luden die Musiker zum Mittanzen im Saal ein. Ein richtiger Ohrwurm war danach die Polka „Sommernachtsfest“.

Vor dem letzten offiziellen Konzertstück bedankte sich Vorsitzender Christoph Hieber nicht nur beim Publikum, sondern auch beim Schlagzeuger Georg Keiß, der die Kapelle als Aushilfe unterstützt hat, und bei Susanne Scherer, die regelmäßig die Gestaltung von Einladungen und Flyern für die Veranstaltungen des Musikvereins übernimmt. Besonders freute sich Hieber über die Musikfreunde aus Treffelhausen, die aus Baden-Württemberg zum Konzert gekommen waren. Die beiden Kapellen verbindet seit 50 Jahren eine Freundschaft. Mit dem Militärmarsch „Frei weg“ von Carl Latann verabschiedete sich die Kapelle von den Zuhörern. Als Dank für den Applaus spielten die Musiker noch zwei Zugaben, vor allem der Marsch „Kaiserjäger“ fand beim Publikum großen Zuspruch. Mit dem Konzert zeigten die beiden Dirigenten Karl Hirle und Konrad Wiedemann, dass sie ihre Truppe mit viel Probenarbeit einwandfrei auf das Konzert vorbereitet haben. Auch der Spruch „Das Wichtigste in der Musik steht nicht in den Noten“ von Gustav Mahler, der das Programmheft zierte, wurde mit Bedacht gewählt, denn bei den Ansagen sowie beim Vortrag der Konzertstücke wurde immer wieder die Wichtigkeit des Zusammenspiels in den Mittelpunkt gerückt.

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