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Neusäß

16.06.2013

Sonne und Sterne fürs Stadtfest

Gelungenes erstes Feierwochenende zum 25-jährigen Stadtjubiläum

Die Sonne schien über Neusäß am ersten Festwochenende des Jubiläumsstadtfests 2013: Tausende von Besuchern freuten sich am Samstag und Sonntag bei passendem Wetter über die vielen Angebote, flanierten die Remboldstraße hinauf und hinunter, um dann an irgendeinem Stand, vor einer Bühne oder auf einer Bierbank in netter Gesellschaft hängen zu bleiben. Und da gingen dann, zumindest am Samstagabend, noch ganz besondere Sterne über der 25 Jahre alten Stadt auf: Nach der Absage wegen des Regens am Freitagabend konnte die Truppe Fantômes de Flames ihre spektakuläre Feuershow doch noch aufführen. Wie Sternenglitzer sprühten die Funken über den Ägidiuspark, um dann in einer leuchtenden „25“ zu zerspringen.

Dabei war am Freitagabend noch gar nicht abzusehen gewesen, dass die Neusässer und ihre Gäste bei so schönem Wetter feiern konnten. Kaum war nach der offiziellen Eröffnung durch Bürgermeister Hansjörg Durz gegen 19.30 Uhr das „Bastian Walcher Quartett“ mit Bastian Walcher, Jim Holzhauser und Andreas Bauer sowie Sängerin Alexandra Sieber auf die Bühne im Park gestiegen, schlug das Wetter um und heftiger Regen prasselte nieder. Viele Besucher suchten daraufhin Schutz vor der Nässe – und kamen an diesem Abend nicht wieder. „Bei allen Freiluftveranstaltungen ist man halt einfach vom Wetter abhängig“, so Organisatorin Anneli Bronner, die Neusässer Kulturamtschefin, ein wenig resigniert.

Entschädigt wurden alle Teilnehmer am Wochenende, sodass in Neusäß praktisch von Samstagnachmittag bis Sonntagabend durchgefeiert werden konnte – wobei am Sonntagnachmittag allerdings dem Badewetter sein Tribut gezollt werden musste, viele Besucher kamen erst am Abend. Am Samstag gab es dann endlich auch auf der Bühne im Park richtig Stimmung: Fast zwei Stunden lang boten „VoiceNet“ A-cappella-Musik und brachten die Festbesucher richtig in Stimmung.

Auf der Bühne im Hof spielte derweil „IrishSteirisch“ aus dem Salzkammergut ihre Versionen von altem Liedgut – wobei auch schon mal eine Tuba an den Verstärker angeschlossen wurde. Bandleader Ernst Gottschmann erzählte zwischendurch, wie er und Bandkollegin Kathrin Mayer Volksmusik als Kinder erlebt hatten – nämlich eher langweilig, was die beiden zu ihren eigenen Interpretationen führte. Bis kurz vor 23 Uhr machten die Österreicher im Hof Programm, und auch dann war noch nicht Schluss: Narrneusia Showtime zeigte zum Abschluss auf der Bühne noch „Wild Things – Vorsicht wild!“. Auch auf der Bühne im Park wurde vor dem Feuerwerk noch getanzt. Die Fördergruppe der Stadtberger Ballettschule Tingreen Jagob zeigten Szenen aus einem Maskenball, während die Besucher auf den Bierbänken voll dabei waren.

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