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Soziales

04.10.2018

Sozialstation hilft seit 40 Jahren

Das Team der Ökumenischen Sozialstation feierte. <b>Foto: Ökumenische Sozialstation.</b>
Bild: Ökumenische Sozialstation.

1978 gab es bei dem ökumenischen Projekt für Neusäß, Diedorf und Dietkirch drei Krankenschwestern. Was daraus wurde

Neusäß Das ist ein feierwürdiges Jubiläum: Seit 40 Jahren gibt es die ökumenische Sozialstation Neusäß-Diedorf-Dietkirch. Aus diesem Anlasse kamen jetzt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialstation mit Mitgliedern des Vorstands, Förderer, Partner und Vertreter aus den Kommunen, den Kirchengemeinden, Caritas und Diakonie zu einer Feierstunde zusammen.

Gegründet wurde die Sozialstation im Mai 1978 mit damals drei Krankenschwestern. Die Sozialstation ist für die Gemeinden Neusäß, Diedorf, Gessertshausen, Kutzenhausen, Ustersbach und Aystetten zuständig. Heute kümmern sich über 60 Mitarbeiterinnen um die Belange der pflege- und hilfsbedürftigen Menschen. Die erste Geschäftsstelle hatte ihren Sitz in der Römerstraße in Steppach in den Räumen des Vereins Sozialteam. Im Jahr 1989 folgte der Umzug ins Alte Rathaus nach Neusäß.

Nach dem Ausscheiden der Geschäftsführerin Renate Glaser im Jahr 2004 und des Ersten Vorsitzenden Heinz Berg im Jahr 2005 übernahm Erich Dehler Vorsitz und Geschäftsführung. Unterstützt wurde er in den Jahren 2007 bis 2011 von Hans-Peter Dangl. In diese Zeit fiel unter anderem auch die Gründung des Seniorenzentrums Diedorf im Jahr 1999 in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Roten Kreuz oder 2012 die Übernahme der Betreuungsträgerschaft im Haus Veronika Aystetten. Mit der Ausgliederung des operativen Geschäfts in die neu gegründete gemeinnützige Gesellschaft übernahm 2014 Joachim Schneider die Geschäftsführung und im Jahr 2015 löste Stefan Karrer aus Margertshausen Erich Dehler als Vorsitzender des Trägervereins ab.

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Der Neusässer Bürgermeister Richard Greiner verwies in seinem Grußwort auf die schwere Arbeit der Pflegekräfte und überbrachte den Dank der Stadt Neusäß. Für den Landkreis Augsburg über-brachte Landrat Martin Sailer die Grußbotschaft: Durch das Prinzip ambulant vor stationär werde die Selbstbestimmung der Pflegebedürftigen gewährleistet. Wichtig sei aber auch die Unterstützung derjenigen, die gepflegt werden.

Bianca Lange, Fachreferentin für ambulante Dienste beim Caritasverband für die Diözese Augsburg, legte in Vertretung von Caritasdirektor Andreas Magg das Selbstverständnis der Sozialstationen dar und berichtete über die Entwicklung der Sozialstationen in Bezug zur Entwicklung der Pflegeversicherung bis zum heutigen Datum. Bianca Lange betonte, dass der Caritasverband sich für die Belange der Sozialstationen und für eine dringend notwendige ökonomische Besserstellung der ambulanten Pflege einsetze. Schließlich berichtete der ehemalige Landtagsabgeordnete Max Strehle aus Deubach von seiner Zeit als Fraktionsvorsitzender der CSU im Kreistag, in der er maßgeblich an der Gründung der Sozialstationen im Landkreis Augsburg beteiligt war. Ebenso an vorderster Front stand er bei der Gründung des Seniorenzentrums Diedorf als Erster Vorsitzender des BRK Kreisverband Augsburg-Land.

Stefan Karrer bedankte sich insbesondere bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren unermüdlichen Einsatz und überraschte Barbara Grau, die seit 19 Jahren als Pflegedienstleitung tätig ist, mit einem Blumenstrauß. Die aktuell großen Probleme in der Pflege, den Fachkräftemangel und die bürokratischen Hindernisse sprach Joachim Schneider in seinem Schlusswort an. Für die musikalische Umrahmung sorgte Irene Sperr aus Steppach. (AL)

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