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Sanierung

08.05.2020

Spital: Mehring verteidigt Förderpläne

Dinkelscherber Heim soll mehr als 1,5 Millionen Euro bekommen

Wie die Sanierung des Seniorenheims in Dinkelscherben finanziert wird, ist im Detail noch unklar. Geplant ist eine gemischte Finanzierung aus Fördergeldern, Rücklagen, Spenden und eventuell auch Grundstücksverkäufen. Wie hoch die jeweiligen Posten ausfallen, darüber wird weiter diskutiert. Nun meldet sich Landtagsabgeordneter Fabian Mehring ( Freie Wähler) erneut zu Wort. Er hatte in der Vergangenheit immer wieder Fördergelder versprochen. Bei einem Ortstermin in Dinkelscherben erläuterte er das Konzept.

Wie Mehring vor Ort erklärte, habe man Abstand von der ursprünglichen Idee einer einmaligen Bezuschussung des Projektes durch eine gemeinsame Fraktionsinitiative von Freien Wählern und CSU genommen, weil es ihm gemeinsam mit seiner Kollegin Trautner gelungen sei, ein ganzes Förderprogramm im Etat des Gesundheitsministeriums aufzustocken. „Statt der ursprünglich gedachten 400000 Euro, die übrigens bereits beschlossen sind, können auf diese Weise mehr als 1,5 Millionen Euro Landesmittel nach Dinkelscherben fließen“, so Mehring. Zur Bewältigung der hierfür notwendigen Anträge habe Mehring gegenüber Bürgermeister Edgar Kalb bereits im März Unterstützung durch eine Juristin aus seinem Mitarbeiterstab angeboten, die dies im Ehrenamt zu leisten bereit ist.

Dass man sich nach einem von Trautner und Mehring arrangierten Gespräch mit Gesundheitsministerin Melanie Huml im Dezember dazu entschieden habe, den ersten Bauabschnitt aus Eigenmitteln zu finanzieren, begrüßte Mehring: „So konnte sofort begonnen werden, ohne Zeit mit Anträgen und Bewilligungsfristen zu vergeuden. Die Alternative wäre gewesen, die Erteilung einer Genehmigung zum vorzeitigen Maßnahmebeginn abzuwarten.

Dann hätte man zwar bereits für diese Arbeiten Geld vom Freistaat bekommen, jedoch nicht sofort starten können“. Aufgrund dieser Entscheidung der örtlichen Verantwortlichen könne die Förderbewilligung für die Bauabschnitte B und C nun während der laufenden Baumaßnahme erfolgen, erklärt Mehring. „Insgesamt wird das Hospitalstift aufgrund der neuen Förderrichtlinien mehr staatliche Unterstützung erhalten als je eine vergleichbare Einrichtung in Bayern zuvor“, so Mehring abschließend. (AL, kinp)

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