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Gemeinderat

17.09.2016

Sportverein erhält Zuschuss für Rasenmäher

Nach längerer Diskussion stimmt eine Mehrheit dafür

Der Gemeinderat Emersacker behandelte den Antrag des Sportvereins auf einen Zuschuss von 40 Prozent zur Anschaffung eines neuen Rasenmähtraktors. Das günstigste eingeholte Angebot belief sich auf 17000 Euro. Bürgermeister Michael Müller rief in Erinnerung, dass der Schützenverein zur Anschaffung eines elektronischen Schießstandes (Kosten: 33000 Euro) einen pauschalen Zuschuss von 10000 Euro erhalten wird. Gemeinderat Karl-Heinz Mengele schlug vor, analog vorzugehen und 30 Prozent zu bezuschussen.

Gemeinderat Rudolf Roßmann – außerdem Zweiter Vorsitzender des Sportvereins – erklärte, dies könne man nicht vergleichen, da die Anschaffung beim Schützenverein nicht zwingend notwendig sei. Zudem bekäme er einen weiteren Zuschuss vom Landessportverband. Für den Sportverein hingegen sei der Rasenmähtraktor lebensnotwendig. „Wir können sonst nicht mähen, und dann können wir zusperren“, meinte Roßmann. Der FCE bekäme zudem keine weiteren Zuschüsse. Es sei faktisch nicht möglich, das Arbeitsgerät mit eigenen Mitteln anzuschaffen. Bürgermeister Müller relativierte, indem er darauf hinwies, dass die neuen Schießstände jetzt zwar noch nicht verpflichtend seien, aber doch zu erwarten sei, dass in Zukunft auf die neue Technik umgerüstet werden müsse.

Der Sportverein habe hohe Belastungen durch die zu unterhaltenden Flächen. Er sei der Verein mit den größten Mitgliederzahlen und dem größten Angebot. Finanziell sei der Verein nicht auf Rosen gebettet, warb der Rathauschef für die Finanzspritze. Gemeinderat Andreas Ehinger wandte ein, dass die Abteilungen wie Tennis oder Taekwondo nichts von einem solchen Rasenmähtraktor hätten.

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Mit 8:2 Stimmen und einer Enthaltung entschied der Gemeinderat für einen Zuschuss von 40 Prozent.

Auch die Feuerwehr hat Bedarf. Hier werden zwei Handsprechfunkgeräte (ca. 900 Euro) sowie eine Wärmebildkamera für rund 4500 Euro angeschafft. Für den Kauf der Kamera gibt es Fördergelder in Höhe von 50 Prozent.

Altbürgermeister Alois Heim wird am Dienstag, 11. Oktober, um 19 Uhr im Gemeindesaal sein Buch über alte Anwesen in Emersacker vorstellen. (hes)

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