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Wasserversorgung

16.04.2019

Sportverein will eigenen Brunnen bauen

Der Gemeinderat Aystetten befürwortet den Plan

Der SV Cosmos Aystetten will in Zukunft den Rasen seiner Spielfelder mit Wasser aus dem eigenen Brunnen wässern. Deshalb stellte er bei der Gemeinde Aystetten den Antrag, einen Brunnen bauen zu dürfen. Dies befürwortete jetzt der örtliche Gemeinderat. Allerdings muss das Vorhaben von Landratsamt und Wasserwirtschaftsamt genehmigt werden.

Finanziell möglich wird das mit 11000 Euro veranschlagte Projekt durch Spenden eines Sponsors, erklärte Bürgermeister Peter Wendel auf der Gemeinderatssitzung. Auch in anderen Sportvereinen sei es gängige Praxis, eigene Brunnen zu schlagen.

Zurzeit bezieht der Sportverein das Wasser normal von der Gemeinde und bezahlt dafür Wasser- und Abwassergebühren. So soll es beim Sportheim auch bleiben, nicht aber bei den Grünflächen, die dann mit kostenlosem Wasser aus dem eigenen Brunnen beregnet werden. Deshalb wird der Verein hier vom Benutzungszwang, dem Anschluss an die gemeindliche Wasserversorgung, befreit.

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Seit 2017 zahlen die Aystetter mehr Gebühren für Wasser- und Abwasser. Die Steigerung von 40 Prozent monierte schon damals Gemeinderätin Ulrike Steinbock. Auf der jüngsten Gemeinderatsitzung wollte die Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses nun wissen, wie es mit der im Januar 2019 vom Gemeinderat beschlossenen Nachkalkulation der Gebühren stehe.

Das Fachbüro Schneider & Zajontz sollte prüfen, ob eine Nachkalkulation der Wasser- und Abwassergebühren sinnvoll sei, hieß es damals. Wie Bürgermeister Peter Wendel auf Rückfrage betonte, sei das Fachbüro zeitlich noch nicht zu dieser Prüfung gekommen. (pks)

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