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Staatsstraße: So funktioniert Demokratie

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Kommentar Von Maximilian Czysz
15.11.2018

Der Planungsprozess für die Staatsstraße 2036 zwischen Holzhausen und Heretsried beginnt von vorne.

Alles wieder auf null: Das ist das Ergebnis eines großen Protests, der sich über viele Monate hingezogen hat. Er war einer der größten seit vielen Jahren im Augsburger Land.

Über 6000 Unterschriften hatten die Ausbaugegner gesammelt. Plakate wurden aufgestellt, politische Mandatsträger mobilisiert, viele Veranstaltungen auf die Beine gestellt. Sogar einen Protestmarsch gab es – mit Eseln von Holzhausen zum Peterhof, um die Schönheit des Tals am Eingang des Naturparks Westliche Wälder zu zeigen.

Am Ende gab der Verkehrs- und Wirtschaftsausschuss des Landtags einstimmig den vier Petitionen der Ausbaugegner recht. Mit der Neuauflage der Planungen müssen sich die Gemeinden Heretsried, Emersacker, Adelsried, Altenmünster, Laugna und Welden zwar weiter gedulden, bis es eine vernünftige Verkehrsanbindung an den Raum Gersthofen und Neusäß gibt. Sie sind deshalb aber keine Verlierer. Im Gegenteil. Alle haben gewonnen, weil die Demokratie funktioniert hat. Zu Ende sind die Diskussionen deshalb aber nicht – die Ausbaugegner sehen weiteren Nachbesserungsbedarf. Zum Artikel

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